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Unter Schnee

D 2011 – 103 Min.

Buch und Regie
Ulrike Ottinger 

Kabuki-Darsteller
Takamasa Fujima, Kiyotsugu Fujima

Weitere Darsteller 
Yumiko Tanaka, Yoko Tawada, Hiroomi Fukuzawa, Akemi Takanami, Setsuko Arakawa, Toru Yoshihara, Nori Katsumata u.a.

Komponistin und Interpretin
Yumiko Tanaka

Erzählerin 
Eva Mattes

Kamera 
Ulrike Ottinger

Lichtgestaltung 
Matthias Tschiedel

Ton 
Andreas Mücke Niesytka

Schnitt 
Bettina Blickwede

Projektberatung und Setbetreuung 
Yoko Tawada

Aufnahmeleitung Japan 
Hiroomi Fukuzawa

Produktionskoordination 
Brigitte Schmidt

Produktionsleitung 
Tina Börner

Redaktion 
Herbert Kapfer (BR)

Produzenten 
Ulrike Ottinger, Heino Deckert


Unter Schnee

Ein Film von ULRIKE OTTINGER

Kinostart: 15. September 2011


Trailer

Stadt  Kino  Termin  Info   
Bad Endorf  Marias Kino  am 25.03. + 28.03.2012     
Basel  Stadtkino Basel  01.06. - 03.06.2012  Bildrausch Festival   
Berlin  Arsenal  am 26.06.2012     
Berlin  Bali  29.03. - 04.04.2012     
Berlin  CinemaxX  am 12.02.2012  im Rahmen der Berlinale   
Berlin  Heinrich-Bll-Stiftung  am 02.06.2012  "Veranstaltung: ""Wider die Mdigkeit"""   
Berlin  Kino am Ufer  am 08.04. + 20.05.2012     
Berlin  Krokodil  02.02. - 08.02.2012     
Bielefeld  Off Kino  am 29.06.2012     
Bremen  City 46  am 13.03.2012     
Bremen  City 46  am 13.032012     
Frankfurt  Deutsches Filminstitut  am 16.09.2012  Ulrike Ottinger zu Gast   
Kln  Filmpalette  am 04.03.2012     
Konstanz  Scala  am 28.05.2012  Ulrike Ottinger zu Gast   
Konstanz  Zebra Kino  ab 15.04.2012     
Leipzig  Schaubhne  am 04.10.-10.10.2012   
Mnchen  Filmmuseum  am 16.09.2012   
Wiesbaden  Caligari  am 14.06. + 20.06.2012  

 

Synopsis


Im japanischen Echigo liegt der Schnee oft bis in den Mai hinein meterhoch und bedeckt Landschaft und Dörfer. Seit Jahrhunderten haben sich die Bewohner darauf eingerichtet. Um ihre ganz eigenen Formen des Alltags, der Feste und religiösen Rituale festzuhalten, hat sich Ulrike Ottinger ins mythische Schneeland begeben – und mit ihr zwei Kabuki-Darsteller. In den Rollen der Studenten Takeo und Mako folgen sie den Spuren Bokushi Suzukis, der Mitte des 19. Jahrhunderts sein außergewöhnliches Buch "Schneeland Symphonie" verfasste.
Eine schöne Füchsin bringt die beiden Protagonisten vom Wege ab und sie erleben eine wundersame Verwandlung. Als Mann und Frau aus der Edo-Zeit reisen sie nun durch die Vergangenheit und begegnen immer wieder der Gegenwart: Tempelkinder bauen den heiligen Berg Fuji-san aus Schnee, eine Weberin, die in Eiseskälte den hauchdünnen Krepp herstellt, wird von einem bösen Bergdämon heimgesucht, beim Fest der Weggötter wird die Reisstrohpyramide mit Neujahrgedichten und Wunschbriefen verbrannt und das beliebte Ritual des Bräutigamwerfens veranstaltet. Der Sohn des verwandelten Paares wird zu einem berühmten Schauspieler. Doch der eifersüchtige Kaiser verbannt ihn auf die Gold- und Silberinsel Sado, deren tausendjähriger Exilgeschichte wir die traurigsten und zugleich schönsten japanischen Gedichte verdanken. Von hier schweift sein sehnsuchtsvoller Blick über das Meer.


Die drei Elemente Kabuki, Poesie und Wirklichkeit des Schneelandes verbinden sich mit der Musik von Yumiko Tanaka zu einem bildkräftigen und bewegenden Film.

 

 

DIRECTOR´S NOTE

Gedanken und Anmerkungen zu meiner Faszination für Asien und was mich zu dem Film UNTER SCHNEE führt.


Im Hause eines befreundeten Malers durfte ich mit neun Jahren eine mit Ornamenten und Tiermotiven bunt bemalte mongolische Truhe öffnen. Die Gegenstände darin, eine korallene Schnupftabakdose, eine aus Silber getriebene Teeschale und eine weitere aus Wurzelholz, weiße und blaue Hadaks - lange transparente Schals, um Geschenke respektvoll zu überreichen oder zum Opfer an schwierigen Passagen bestimmt - Fell und Hörner eines Wildschafes, Knochenpfeifen und Münzen, dies alles beflügelte meine kindliche Fantasie. Was zunächst als Spiel mit dem Finger auf der Landkarte begann, wurde später zu einer ernsthaften Beschäftigung mit den alten Kulturen Asiens, vor allem ihren elaborierten Musik-, Tanz- und Theaterdramaturgien, und dem Wunsch, endlich zum Ort meiner Fantasien zu reisen.


Es begann mit der Piratenkönigin MADAME X, deren Abenteuer auf einer Dschunke im chinesischen Meer gedreht werden sollten, dann aber aus Geldmangel auf dem Bodensee stattfanden, also eine weitere Reise in der Fantasie. Danach hielten mich die Spielfilme der Berlin-Trilogie in Atem und im Lande. Die erste asiatische Reise fand nach heute kaum vorstellbaren Anstrengungen und mehrjährigen Bemühungen, bürokratische und politische Hindernisse zu überwinden, schließlich Januar-April 1985 statt. CHINA. DIE KÜNSTE – DER ALLTAG. EINE FILMISCHE REISEBESCHREIBUNG, gedreht im Stil einer "caméra-stylo", brachte damals Bilder aus einem zwar vieldiskutierten, aber noch völlig fremden Land. Dem folgte das Wagnis eines Spielfilms in der Inneren Mongolei, JOHANNA D'ARC OF MONGOLIA. Er beginnt in der Transsibirischen Eisenbahn, und Delphine Seyrig als exzentrische britische Ethnologin gibt den Ton des Films an:


"Es bleibt immer das erste Mal. Gelesenes, die Imagination, die Konfrontation mit der Wirklichkeit. Muss die Imagination die Begegnung mit der Realität scheuen, oder lieben sich beide? Können sie sich verbünden? Verändern sie sich durch die Begegnung? Tauschen sie die Rollen? Es ist immer das erste Mal."

In der Mongolei treffen die westlichen Reisenden auf Nomaden, und die Konfrontationen der Kulturen nehmen ihren Lauf. Aber nicht nur im Film, sondern auch auf unserem Weg durch Steppen, Wüsten und Grasland mit großem Tross, meist ohne Straßen, noch nicht einmal Pisten. Auch die konfliktbeladene Situation zwischen Mongolen, mit denen ich ja arbeiten wollte, und den beherrschenden Chinesen erforderte großes diplomatisches Geschick. Aber es sind gerade diese durchlebten Schwierigkeiten und Hindernisse, die ungewohnten, ständig wechselnden Situationen in einem fremden Land, einer anderen Kultur, die die Voraussetzung für ein allmähliches Verstehen schaffen und so auch wieder Eingang in den Film finden können, ihn reicher, lebendiger machen. Das kulturelle Missverständnis wird erfahrbar und kann in seiner Absurdität und Komik gezeigt werden. Das Zusammentreffen zweier Kulturen kann hart und weich zugleich sein, geprägt sowohl vom Verständnis wie Missverständnis. Das war weder damals noch ist es heute aus unserer Gegenwart wegzudenken.


TAIGA, mein zweiter Film in der Mongolei, basiert auf einer genauen ethnografischen Beobachtung. Hier konnte ich dem Raum geben, was im Spielfilm JOHANNA D'ARC OF MONGOLIA aus dramaturgischen Gründen natürlich nicht möglich war. Im äußersten gebirgigen Norden der Mongolei folge ich den Nomaden von ihrem Sommer- zum Herbst- und Winterlager. Ein Epos ihrer Alltagswelt, ihrer Feste und schamanistischen Vorstellungen.

Für den Film EXIL SHANGHAI nutzte ich seit den frühen Achtziger Jahren jede Auslandsreise, jede Gelegenheit, um zu recherchieren. Der Film berichtet über eine Weltstadt in den Dreißiger / Vierziger Jahren, in der alle politischen und sozialen Probleme der Weltgeschichte zusammentreffen. Alle Beteiligten am Zweiten Weltkrieg, auf beiden Seiten, waren präsent. Die Stadt mit ihrem Freihafen hatte exterritorialen Status und war unter die verschiedenen kolonialen Kräfte aufgeteilt. Nach Shanghai flohen etwa 20.000 europäische Juden vor den Nazis, vor allem aus Deutschland und Österreich. Dort bauten sie Klein-Wien, Klein-Berlin oder Klein-Breslau unter ungeheuerlichen Anstrengungen, unmöglichen Bedingungen und ohne Geld auf. Diese widersprüchliche Stadt hat Modellcharakter und ist im Film zum Spiegel einer zerrissenen Zeit geworden.


Nach dem Mauerfall wurden plötzlich die ost- und südosteuropäischen Länder erreichbar, und so folgte eine Phase der Beschäftigung mit diesen hochbrisanten Regionen. Sie manifestierte sich in dem Dokumentarfilm SÜDOSTPASSAGE und dem Spielfilm ZWÖLF STÜHLE, der als Vorlage den bekannten odessitischen Roman von Ilf / Petrow hatte.

Eines Tages erhielt ich aus Korea eine E-Mail mit der Frage, ob ich dort einen Film machen möchte. Ich sagte zu, und so entstand DIE KOREANISCHE HOCHZEITSTRUHE. Auch hier war also eine Truhe zu öffnen, die zu vielen, unter anderem auch sehr amüsanten Erkenntnissen führte. Inzwischen gibt es eine ganze Anzahl von Truhen, nämlich die vielen Metall- und Kartonboxen, in denen all meine Fantasien, Erfahrungen und Erlebnisse enthalten sind, die durch das Öffnen einer ersten und in der Folge immer weiterer Truhen ausgelöst wurden. Kondensiert und in zu Filmen verwandelter Form erblicken sie, immer wieder neu entdeckt, das Licht der Leinwand.


Diese lange und intensive Beschäftigung mit dem Asiatischen durch das Medium des Films, von der Recherche über das Drehen und die Zeit der Reflektionen beim Schnitt, erklärt warum ich mir das verwandte und doch neue Thema UNTER SCHNEE nicht entgehen lassen konnte. Ausgelöst wurde mein Interesse durch ein japanisches Buch, das im letzten Jahrhundert Furore machte, und das die  Lebensbedingungen der Menschen im Schneeland beschrieb, an denen sich bis heute kaum etwas verändert hat. An der Sibirien zugewandten Gebirgsküste Japans schneit es sehr häufig, und alles liegt ein halbes Jahr unter einer meterhohen Schneedecke. Die Bewohner dieser Region mussten ganz neue Lebensweisen, auch Überlebensstrategien entwerfen. Dies ist ihnen auf oft verblüffende Weise gelungen, sogar ohne auf ihre Feste, Rituale und sonstige Annehmlichkeiten zu verzichten. Alle Aktivitäten sind über oder auch unter den Schnee verlegt, und selbst ein Kabuki-Theater mit dem Blumensteg zum Auftritt der Stars wird aus Schnee gebaut. Bei diesem Stoff ist es so, dass in ihm fast all meine Interessen kulminieren, östliche Theaterformen wie Kabuki, No oder Bunraku, Musik, atemberaubende Landschaften, kreative Menschen, welche unter erschwerten Bedingungen ihren Alltag meistern und sich zusammenfinden, um gesellschaftlich und künstlerisch zu arbeiten.

Eine wichtige rituelle Bedeutung hat in Echigo das Federballspiel. Es wird mit großen Schneeschaufeln gespielt und heißt: den Ball zurückgeben. Es geht ja darum, den Ball, der einem zugeworfen wird, blitzschnell aufzugreifen und ihn wieder zurückzugeben – eben das Spiel der Kulturen, wie es im Idealfall sein sollte.

Ulrike Ottinger

 

 

BIOGRAFIE DER REGISSEURIN

Ulrike Ottinger, geboren in Konstanz, ist vor allem durch ihre Filme international bekannt geworden. Sie lebte von 1962 bis 1968 als freie Künstlerin in Paris. Sie stellte dort unter anderem im Salon de la Jeune Peinture aus und besuchte Vorlesungen an der Sorbonne über Kunstgeschichte, Religionswissenschaften und Ethnologie bei Claude Lévi-Strauss, Louis Althusser und Pierre Bourdieu. Von Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn an widmete sich Ulrike Ottinger auch der Fotografie. Mit ihren Arbeiten war sie an großen Kunstausstellungen wie der Biennale di Venezia (1980), der documenta (1997/2002) und der Berlin Biennale (2004/2010) beteiligt. Einzelausstellungen und Retrospektiven fanden u.a. im Museum of Modern Art, im Centre Pompidou, dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid (2004) und dem Filmmuseum Berlin statt. Im Januar 2010 erhielt Ulrike Ottinger das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Zurzeit lebt sie in Berlin.

FILMOGRAFIE

2009

Still Moving. HD Cam, Farbe und s/w, 29 Min. 
Uraufführung: 28. Oktober 2009, Arsenal, im Rahmen des Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V. LIVE FILM! Projekts: "LIVE FILM! JACK SMITH! Five Flaming Days in a Rented World"

2008

Die koreanische Hochzeitstruhe. 35mm, Farbe, 82 Min.
In Kooperation mit dem International Women's Film Festival in Seoul, IWFFIS.
Uraufführung: 11. Februar 2009, Berlinale, Forum
Festivals 2009: Seoul, Toronto, Barcelona, Jerusalem, Warschau, Bangkok, Dubai

Seoul Women Happiness. HD, Farbe, 16 Min.
Uraufführung: 10. April 2008, anlässlich des 10.Geburtstages von IWFFIS, International Women's Film Festival in Seoul

2007

Prater. 35 mm, Farbe, 104 Min.
Uraufführung: 10. Februar 2007, Berlinale, Internationales Forum des Jungen Films, Berlin
Preis der deutschen Filmkritik 2007 
Festivals 2007: Berlinale, Mar del Plata, Barcelona, Jerusalem, Warschau ("Era New Horizons"), Melbourne, Tbilisi, MoMA New York u.a.

2004

Zwölf Stühle. 35 mm, Farbe, 198 Min.
Uraufführung: 8. Februar 2004, Berlinale, Internationales Forum des Jungen Films, Berlin
Festivals 2004 ff.: Barcelona, Jerusalem, Kiew, The Museum of Modern Art, New York („Premieres“), Mar del Plata u.a.
2002

Südostpassage. Digital Betacam/DVD, Farbe und s/w, 363 Min.
Uraufführung: 6. Juni 2002, Documenta 11, Kassel
Festivals 2002 ff.: Berlin, Rotterdam, Jerusalem, Barcelona u.a.

Das Exemplar. Digital Betacam/DVD, s/w, 18:26 Min. 
Uraufführung: 6. Juni 2002, Documenta 11, Kassel

Ester. Digital Betacam/DVD, s/w und Farbe, 31:30 Min. 
Uraufführung: 12. November 2002, Arsenal, Berlin

1997

Exil Shanghai. 16 mm, Farbe, 275 Min.
Uraufführung: 18. Februar 1997, Berlinale, Internationales Forum des Jungen Films, Berlin
Festivals 1997 ff.: München, Jerusalem, San Francisco, New York, Toronto, Vancouver u.a.

1992

Taiga. 16 mm, Farbe, 501 Min.
Uraufführung: 21. Februar 1992, Berlinale, Internationales Forum des Jungen Films, Berlin
Festivals 1992 ff.: London, Toronto, Montréal, Jerusalem, Tokyo, Sydney, u.a.

1990

Countdown. 16 mm, Farbe, 188 Min.
Uraufführung: 20. Februar 1990, Berlinale, Internationales Forum des Jungen Films, Berlin
Festivals 1990 ff.: Paris, Toronto, Los Angeles, San Francisco, New York, Jerusalem u.a.

1989

Johanna d’Arc of Mongolia. 35 mm, Farbe, 165 Min.
Uraufführung: 14. Februar 1989, Deutscher Wettbewerbsbeitrag bei den 30. Internationalen Filmfestspielen Berlin
Festivals 1989 ff.: Montréal, London, Cannes, Créteil/Paris, Brüssel, Kopenhagen, New York, San Francisco, Los Angeles, Seattle, Vancouver, Toronto, Jerusalem u.a.
Preise: Bundesfilmpreis/Filmband in Gold für Visuelle Gestaltung, Preis der Publikumsjury Montréal 1989, Outstanding Film of the Year, London 1989

1987

Usinimage. 35 mm, Farbe, 10 Min.
Uraufführung: 12. Juni 1987, Low Budget Filmforum, Hamburg
Festivals 1987 ff.: Berlin, Oberhausen, Amsterdam, New York, Jerusalem, Köln, Düsseldorf, Braunschweig, New Delhi, Bombay, Madras, Kalkutta, Wien, Salzburg u.a.
Preis: Kurzfilmpreis des HDF Hauptverband deutscher Filmtheater 1987
1986

Superbia – Der Stolz. 35 mm, Farbe, 15 Min.
Uraufführung: 32. Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen
Festivals 1986 ff.: Berlin, Figueira da Foz, Montréal, Jerusalem, Amsterdam, Luzern, Hamburg, Dortmund u.a.

1985

China. Die Künste – Der Alltag. 16 mm, Farbe, 270 Min.
Uraufführung: 17me Festival International du Film Documentaire, Nyon
Preis: Preis der Deutschen Filmkritik 1986
Festivals 1985 ff.: Berlin, Montréal, Créteil, Figueira da Foz, Paris, Jerusalem, Hongkong u.a.

1984

Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse. 35 mm, Farbe, 150 Min.
Uraufführung: 18. Februar 1984, Berlinale, Internationales Forum des Jungen Films, Berlin
Preise: Spezialpreis der Jury für künstlerische Gesamtkonzeption, Florenz 1984, Publikumspreis Festival Sceaux/Paris 1984
Festivals 1984 ff.: Edinburgh, San Francisco, Chicago, Hongkong, Jerusalem, Montréal, Toronto, Tokyo, New Delhi u.a.
1981
Freak Orlando. 35 mm, Farbe, 126 Min.
Uraufführung: 1. November 1981, 15.Hofer Filmtage
Preis: Publikumspreis Festival Sceaux/Paris 1983
Festivals 1981 ff.: Berlin, Madrid, Paris, Bologna, Bordeaux, Montréal, Cannes, Figueira da Foz, Chicago, Minneapolis, Valence, Tokyo, Mannheim u.a.

1979

Bildnis einer Trinkerin. Aller – Jamais Retour. 35 mm, Farbe, 107 Min. 
Uraufführung: 27. Oktober 1979, 13. Hofer Filmtage
Preis: Publikumspreis Festival Sceaux/Paris 1980
Festivals 1979 ff.: Berlin, Edinburgh, Semaine de la Critique/Cannes, San Francisco, Los Angeles, Chicago, New Delhi u.a.

1977

Madame X – Eine absolute Herrscherin. 16 mm, Farbe, 141 Min.
Uraufführung: Steirischer Herbst, Graz
Festivals 1977 ff.: Berlin, Rotterdam, Edinburgh, Locarno, New Delhi, San Francisco, Los Angeles, Chicago, Aperto 80 Biennale di Venezia u.a.

1975

Die Betörung der Blauen Matrosen. 16 mm, Farbe, 50 Min.
Uraufführung: 25. Oktober 1975, Bali-Kino, Berlin
Festivals 1975 ff.: Berlin, Hof, Brüssel, Rotterdam, New York, Los Angeles, Aperto 80 Biennale di Venezia u.a.

1973

Berlinfieber – Wolf Vostell. Happening-Dokumentation. 16 mm, s/w, 12 Min. Dezember 1973, Akademie der Künste, Berlin
Festivals 1973 ff.: Venedig, New York, San Francisco, Graz, Salzburg u.a.

1972

Laokoon & Söhne. Die Verwandlungsgeschichte der Esmeralda del Rio. 16 mm, s/w, 50 Min.
Uraufführung: 27. März 1975, Arsenal, Berlin
Festivals 1973 ff.: Brüssel, Rotterdam, Aperto 80 Biennale di Venezia u.a.