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THE MAN WHO SHOT CHINATOWN
Der Kameramann John A. Alonzo

Deutschland/UK 2007 – 77 Min. – OmU
Ein Film von Axel Schill und Stephanie Bahr

Eine Produktion von
Montagnola Productions Ltd.
www.montagnolaproductions.de

 

Stab

Regie: Axel Schill
Produzentin: Stephanie Bahr
Co-Produzent: Steve Milne
Kamera: Volker Gläser
Kameraassistenz: May Rigler und Carl Rajatski
Schnitt: Peter Wiggins
Ton/Musik: Gerd Ide Lödige
Format: High Definition (HD Cam) 25p und 35 mm
Länge: 77 Min., Farbe
Originalsprache: Englisch
Produktionsland: Deutschland/UK
Produktionsfirma: Montagnola Productions Ltd.
Co-Produktion: Molinare, London
Post-Produktion und Verleih gefördert von der Filmstiftung NRW

 

Mit Sally Field, Richard Dreyfuss, Michael Crichton, Roger Ebert,
Mike Figgis, William Friedkin, Haskell Wexler, John Toll, Frank Sinatra Jr. etc.

Ausschnitte aus CHINATOWN, SCARFACE, HAROLD AND MAUDE, NORMA RAE und vielen anderen Filmen

 


THE MAN WHO SHOT CHINATOWN
Der Kameramann John A. Alonzo

Ein Film von Axel Schill und Stephanie Bahr

Kinostart: 15. November 2007


 

Kurznotiz


Mit freundlicher Genehmigung Nachlass John A. Alonzo

Der Look von CHINATOWN ist Legende. John A. Alonzo schuf für Roman Polanskis Thriller von 1973 eine einzigartige Komposition aus Farbe, Licht und Schatten. Der Dokumentarfilm von Axel Schill und Stephanie Bahr spürt dem Leben und der Magie der Bilder von John A. Alonzo nach und porträtiert einen der erfolgreichsten Kameramänner der Filmgeschichte.

 

Synopsis

Der Dokumentarfilm von Regisseur Axel Schill und Produzentin Stephanie Bahr beschäftigt sich mit Leben und Arbeit von John A. Alonzo (1934 -2001) und beschreibt seinen kreativen Prozess, nicht nur in der Kinematographie, sondern auch als Schauspieler, als Bildhauer und Fotograf. Mut, Beharrlichkeit und Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten erklären seinen Werdegang vom mexikanischen Farmerjungen bis hin zu einem der anerkanntesten „Lichtkünstler Hollywoods“.


Mit freundlicher Genehmigung Nachlass John A. Alonzo

Dieser Film, auf HD CAM gedreht, ist nicht nur eine Hommage, sondern wirft Licht auf die Kunst der Kinematographie. Der Kameramann als solcher ist nicht nur Techniker, sondern Künstler, ein Maler von Licht und Schatten, Gestalter von Raum und Bewegung sowie ein Designer der Farben. Er verbindet wie kein anderer sein Handwerk, mit der Fähigkeit sein Umfeld zu motivieren, zu interpretieren und zu lenken. In diesem Portrait ist Alonzo Beispiel für Motivation und Inspiration, vor allem für den Nachwuchs.

Betrachtet man Alonzos Vita, ist man überrascht, dass ihm keine größere Anerkennung zuteil geworden ist. Zeit seines Lebens blieb er immer ein Außenseiter. Zum einen war er als erster Kameramann mexikanischer Abstammung in der amerikanischen Filmindustrie nicht willkommen, zum anderen war er seiner Zeit voraus und erzeugte damit Neid unter Kollegen. Dabei hat er sich nie als Konkurrent gesehen. Er war stets offen für die Neugier junger Filmemacher und gab - ohne belehrend zu wirken - sein Wissen weiter.

Alonzo sorgte immer für eine ethnische Vielfalt in seiner Kamera-Crew, und auch sein Engagement innerhalb der „Local 600“ ( Kameragewerkschaft) die veralteten Strukturen aufzubrechen und somit eine effektivere Nachwuchsförderung zu ermöglichen, zahlte sich aus. Neuordnungen innerhalb der Gewerkschaft führten letztendlich dazu, dass junge Talente heute bessere Chancen auf dem Weg in die professionelle Arbeit haben.


Mit freundlicher Genehmigung Nachlass John A. Alonzo

Filmclips aus Werken wie CHINATOWN, VANISHING POINT, SCARFACE und HAROLD AND MAUDE, verbunden mit „Behind the Scenes“- Material, sowie Interviews mit seiner Frau Jan Alonzo, den Schauspielern Richard Dreyfuss und Sally Field, dem bekannten amerikanischen Filmkritiker Roger Ebert, den Regisseuren William Friedkin (FRENCH CONNECTION, THE EXORCIST), Mike Figgis (LEAVING LAS VEGAS), John McNaughton (HENRY, PORTRAIT OF A SERIALKILLER) sowie dem Autor und Regisseur Michael Crichton (JURRASIC PARK, ER), den Kameramännern Haskell Wexler (EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST) und John Toll (BRAVEHEART) und vielen Freunden und Mitarbeitern wie z.B. Frank Sinatra Jr., verleihen dem Dokumentarfilm interessante Nuancen.

Darüber hinaus stellt dieser Film einen aktuellen Bezug zur gegenwärtigen Diskussion über das „High Definition“-Format her, indem Alonzos frühes Engagement seit den achtziger Jahren und sein unaufhörliches Interesse an neuen Technologien und Entwicklungen, speziell in der digitalen Technik, betont wird.

Ein inspirierender Film über eine einzigartige Persönlichkeit.

 

Bio-/ Filmografie


Mit freundlicher Genehmigung Nachlass John A. Alonzo

John A. Alonzo (geb. 1934) gestaltete rund 80 Filme, darunter Klassiker wie Harold and Maude (Hal Ashby, 1971), Chinatown (Roman Polanski, 1974), Norma Rae (Martin Ritt, 1979), Scarface (Brian de Palma, 1983) oder Internal Affairs (Mike Figgis, 1990). Gelegentlich spielte er selbst als Schauspieler mit (z.B. Die glorreichen Sieben, Regie: John Sturges 1960). Er hatte ein ausgezeichnetes Gefühl für die Dramaturgie einer Szene, und ihm war die Bedeutung von Licht und Bewegung als zentrale Elemente der visuellen Gestaltung immer bewusst. Seine vielfältigen Erfahrungen als Schauspieler, Dokumentarfilmer, Fotograf, Bildhauer und Regisseur prägten seinen einzigartigen Stil, und so setzte er im Gegensatz zu manch anderen »Directors of Photography« nur soviel Technik wie unbedingt nötig ein und schwenkte am liebsten selbst die Kamera. Seine Karriere und Anerkennung in Hollywood musste er sich hart erkämpfen. John Alonzo war der erste Amerikaner mexikanischer Abstammung, der in die Gewerkschaft der Kameramänner und in die renommierte American Society of Cinematographers aufgenommen wurde. Ab Mitte der 60er Jahre setzte er sich permanent für ethnischen Minderheiten in der Unterhaltungsbranche Hollywoods ein, um ihnen neue Perspektiven zu verschaffen. Er gilt als einer der Pioniere auf dem Feld der "High Definition"-Kinematographie. 2001 starb er überraschend mit nur 67 Jahren.

 

Filmografie (Auswahl)

• Deuces Wild (2000) • Chinatown (1973)
• Fail Safe (2000) • Hit! (1973)
• The Dancing Cow (1999) • The Naked Ape (1973)
• Star Trek: Generations (1994) • Wattstax (1973)
• World War 2 – When Lions Roared (1994) • Pete 'n' Tillie (1972)
• Clifford (1994) • Lady Sings the Blues (1972)
• HouseSitter (1992) • Sounder (1972)
• The Guardian (1990) • Get to Know Your Rabbit (1972)
• Internal Affairs (1990) • Harold and Maude (1971)
• Steel Magnolias (1989) • Vanishing Point (1971)
• Overboard (1987) • Bloody Mama (1970)
• Nothing in Common (1986)
• Runaway (1984)
• Scarface (1983)
• Cross Creek (1983)
• Blue Thunder (1982)
• Back Roads (1981)
• Tom Horn (1980)
• Norma Rae (1979)
• Casey's Shadow (1978)
• Black Sunday (1977)
• The Bad News Bears (1976)
• Farewell, My Lovely (1975)
• The Fortune (1975)
• Conrack (1974)

 

Kurzbiografie Axel Schill und Stephanie Bahr

Axel Schill begann seine Laufbahn als Bühnenschauspieler, bevor er für mehrere Jahre in den USA lebte und arbeitete. Während dieser Zeit entstand seine Neugier für das Filmemachen an sich, und er entschloss sich zu einer Ausbildung in Scriptsupervision am Hollywood Technical Institute in Los Angeles. Seitdem arbeitete er an einer Vielzahl von Film- und Fernsehproduktionen vor und hinter der Kamera in Deutschland und in den USA. 2005 gründete er gemeinsam mit Stephanie Bahr die Produktionsfirma Montagnola Productions Ltd. mit Sitz in Deutschland und in den USA.

Der Dokumentarfilm THE MAN WHO SHOT CHINATOWN – Der Kameramann John A. Alonzo ist Axel Schills Debüt als Regisseur.

Stephanie Bahr ließ sich in Frankreich, Deutschland und den USA als Schauspielerin ausbilden und arbeitete sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera. Als sie für mehrere Jahre nach Los Angeles ging, sammelte sie dort ihre ersten Erfahrungen als Produzentin von Theaterstücken, Kurzfilmen und im Repräsentationsbüro von Studio Babelsberg. Nach ihrer Rückkehr leitete sie zwei Jahre lang die Weiterbildung der Schauspielabteilung an der Internationalen Filmschule ifs in Köln. Während dieser Zeit fing sie an, Filmprojekte zu entwickeln. Nach einer erfolgeichen Zusammenarbeit mit dem australischen Regisseur Paul Cox an seinem Kinofilm „Human Touch“ markiert der abendfüllende Dokumentarfilm über John A. Alonzo, neben dem Kurzfilm „Guilt Knocks“, das zweite Projekt der von ihr mitbegründeten Montagnola Productions Ltd.

 

Festivals

• Los Angeles International Filmfestival, Juni 2007, Weltpremiere
• Filmfest München, Juni 2007, Deutsche Erstaufführung
• Cambrigde International Filmfestival Juli 2007, UK Premiere
• Tacoma Film Festival (Seattle, USA), Oktober 2007

Zusätzliche Aufführungen
• Curzon Soho Film Theatre London, Juli 2007
• Educational Screening Cinematographer’s Day 2006/2007

 

Produktionsnotizen

Stephanie Bahr und Axel Schill von Montagnola Productions Ltd. lernten John A. Alonzo persönlich als Nachbarn kennen und schätzen, als sie in Los Angeles wohnten, und waren von seinem Tod sehr betroffen. Um ihn und seine künstlerische Arbeit zu würdigen, entwickelten sie die Idee, den Film The Man Who Shot Chinatown – Der Kameramann John A. Alonzo zu realisieren. Obwohl sie große Unterstützung von Alonzos Witwe und Freunden erhielten, kam es einem Abenteuer gleich, ohne Unterstützung eines Senders als unabhängige deutsche Produktion diesen Film zu drehen. Als erste Hürde erwies sich die Finanzierung des Gesamtbudgets. Die Produktion zog sich über drei Jahre hin. Es wurden zahlreiche Interviews mit prominenten Hollywoodvertretern geführt, die mit Alonzo gearbeitet hatten.

Die größte Herausforderung stellte die Klärung der Lizenzrechte für über 30 Filmausschnitte dar. Auf das Zitatrecht wollte sich Stephanie Bahr als Produzentin nicht verlassen, da der Film für eine internationale Vermarktung angelegt ist und dafür die Rechte »wasserdicht « geklärt sein müssen. Von den großen Studios wurden Preise von bis zu 10.000 US-Dollar pro Minute verlangt, die durch geschickte Verhandlungen reduziert werden mussten, um den Film realisieren zu können.

Da John Alonzo zu den HD-Pionieren in Hollywood gehörte, wurde beschlossen auf HD Cam mit der Sony 900-F mit Panavision-Objektiven zu drehen. Die beiden Filmemacher und ihr Kameramann Volker Gläser erhofften sich, so die Postproduktion zu erleichtern. Dies erwies sich als falsche Annahme, denn es war schwierig, die unterschiedlichsten Ausgangsmaterialien – von 35 mm bis Super-8 und Videoformate auf HD zu konvertieren. Selbst einige der 35 mm-Ausschnitte hatten nicht immer der Qualität entsprochen, die man für das hochauflösende Format benötigt. Um Kosten zu reduzieren, wurde der Film zwei Monate offline mit Final Cut Pro vorbereitet, bevor es an den dreiwöchigen HD-Online-Schnitt ging.

(Auszug aus Film & TV Kameramann Januar 2007)

 

Pressestimmen

“…a compelling case for the cinematographer as an important innovator of both the documentary-influenced look of 1970s American cinema and of the coming HD revolution. As an added bonus, there is some terrific archival footage of the legendary D.o.P. James Wong Howe (also Alonzo’s mentor) offering a priceless tutorial on how to light a movie set.” (L.A. Weekly)

“Axel Schill´s documentary excels in the opening twenty minutes by putting Alonzo´s momentous impact in perspective.” (Cambridge Film Festival)

“…this specialty item for Hollywood cinephiles and lens–heads will draw solid fest interest and enjoy long vid shelf-life.” (Daily Variety)

“…Alonzo learned to dispense with the conventional master-to-medium-to-close shooting syntax is the pic´s best insight into the cinematographer´s increasingly sophisticated film language.” (Daily Variety)

“...elicit some impassioned statements from Richard Dreyfuss, Sally Field and leading cinematographer Haskell Wexler...photo archival selections are intelligent.” (Daily Variety)

„… this documentary presents an insightful look at how Alonzo broke the mold on and off-screen…a tirelessly creative man who never saw any limits, Alonzo’s innovative career and artistic generosity are an inspiration to anyone who wants to be in the pictures…”
(Los Angeles Film Festival)