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TANZTRÄUME
– Jugendliche tanzen KONTAKTHOF von Pina Bausch

Deutschland 2009, 89 Minuten

 

Buch und Regie: Anne Linsel

Kamera: Rainer Hoffmann bvk

Originalton: Uwe Dresch, Thomas Keller, Tobias Linsel, Paul Oberle, Tim Dohnke

Schnitt: Mike Schlömer

Schnittassistenz: Andreas Brändlein

Sounddesign: Uwe Dresch

Mischung: Falk Möller

Graphik: Thomas Schmidl

Aufnahmeleitung: Marijana Vrselja

Produktionsassistenz: Sonja Hempel, Ulla Wätzig

Produktionsleitung: Cornelia Kellers

Redaktion: Sabine Rollberg

Ko-Produzentin: Anne Linsel

Produzent: Gerd Haag

Dank an Benedicte Billiet, Jorge Bogalho, Matthias Burkert, Josephine Ann Endicott, Thomas Kutschker, Hannah Mitzkeit, Rudolf Rach, L’ARCHE EDITEUR, Tanztheater Wuppertal

Eine TAG/TRAUM Filmproduktion in Ko-Produktion mit WDR und in Zusammenarbeit mit ARTE.

Gefördert von Filmstiftung NRW, DFFF Deutscher Filmförderfonds, Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Werner Jackstädt-Stiftung.


TANZTRÄUME
- Jugendliche tanzen KONTAKTHOF von Pina Bausch

Ein Dokumentarfilm von Anne Linsel und Rainer Hoffmann

Kinostart: 18.03.2010


Trailer

Stadt  Kino  Termin  Info   
Donaueschingen  Guckloch  25.07.2011     
Erftstadt  VHS  06.12.2011     
Gttingen  Lumiere  06. - 08.10.2011     
Oberstdorf  Kurfilmtheater  23.07. - 01.09.2011     
Titisee  Krone-Theater  21.07.2011     
Villingen-Schwenningen  Guckloch  27.07.2011     
Weimar  Lichthaus  08.09.2011  Kunstfilmfest   
Hamburg  Abaton  11. - 17.08.2011    

 

Synopsis


Am 7. November 2008 war Tanztheater-Premiere am Wuppertaler Schauspielhaus: Jugendliche tanzten KONTAKTHOF, ein Stück von Pina Bausch. Fast ein Jahr lang haben vierzig Schüler und Schülerinnen verschiedener Wuppertaler Schulen auf dieses Ziel hingearbeitet. Wöchentlich haben sie sich getroffen, um unter der Leitung der ehemaligen Bausch-Tänzerinnen Jo Ann Endicott und Bénédicte Billiet das Stück einzustudieren. Pina Bausch selbst kam regelmäßig zu den Proben, um intensiv mit den 14-18Jährigen zu arbeiten.

Anne Linsel und Rainer Hoffmann haben die Proben der Jugendlichen von April bis zur Premiere im November 2008 begleitet. Ihr Film TANZTRÄUME – Jugendliche tanzen KONTAKTHOF von Pina Bausch zeigt jedoch mehr als einen schlichten Einblick in die Probenarbeit der Beteiligten. Der Film vollzieht die Entwicklung der jungen Tänzer und Tänzerinnen nach, von körperlicher Ungeschicktheit und Unsicherheit bis hin zur choreographischen Perfektion. Dabei haben die Themen des Stücks, die Suche nach Liebe und Zärtlichkeit aber auch die damit verbundenen Enttäuschungen und Aggressionen, die Jugendlichen in hohem Maße gefordert. Für viele der Schüler und Schülerinnen war die persönliche Auseinandersetzung mit diesen Themen eine vollkommen neue Erfahrung. Vor allem die tänzerische Umsetzung und die Interaktion mit dem anderen Geschlecht waren eine große Herausforderung für die meisten der jugendlichen Tänzer.


Die Jugendlichen sind an ihren Aufgaben gewachsen, jeder einzelne für sich und als Teil der Gruppe. Trotz der Altersunterschiede, verschiedener Schulformen und Nationalitäten haben sich aus dem bunt gemischten Haufen der ersten Probenwochen im Laufe des Jahres eine feste Gemeinschaft und viele Freundschaften entwickelt. Die Jugendlichen sagen über sich selbst, sie seien selbstbewusster, selbstständiger und skeptischer gegenüber Vorurteilen geworden.


Die Uraufführung des Stücks von Pina Bausch hat 1978 stattgefunden, damals mit dem Tanztheater Wuppertal. Seitdem wurde KONTAKTHOF bereits einmal im Jahr 1999 mit Laien inszeniert: KONTAKTHOF MIT DAMEN UND HERREN AB 65 wird noch heute mit großem internationalen Erfolg gespielt. KONTAKTHOF MIT TEENAGERN AB 14 ist damit die dritte Version des Stücks.

Pina Bausch war es vor allem wichtig, die Jugendlichen zu ermuntern, „sie selbst zu sein“ und einen Kontakthof zu erarbeiten, der sie selbst, ihre Ängste, Gefühle, Wünsche und Träume hinter ihren Bewegungen aufleuchten lässt.

Pina Bausch starb unerwartet am 30.Juni 2009.

TANZTRÄUME – Jugendliche tanzen KONTAKTHOF von Pina Bausch zeigt die letzten Filmaufnahmen und das letzte Interview mit der weltberühmten Tänzerin.

Kommentar der Regisseurin Anne Linsel

„Kontakthof“, das Stück von Pina Bausch aus dem Jahr 1978, war immer eines meiner Lieblingsstücke, das ich mehr als ein Dutzend Mal gesehen habe. Als ich Mitte 2007 hörte, dass Pina Bausch diesen „Kontakthof“ mit Jugendlichen ab 14 Jahren einstudieren wollte, war ich sofort elektrisiert. Das ist Stoff für einen Film! Pina Bausch hatte das Stück im Februar 2000 als Experiment mit Laien, „mit Damen und Herren ab 65“ auf die Bühne gebracht : ein großer weltweiter Erfolg - bis heute. Und nun wollte sie den Versuch unternehmen, jugendliche Laien an „Kontakthof“ heranzuführen, ein Stück, in dem es um erste Berührungen, Suche nach Zärtlichkeit, Zweifel, Verletzungen, Einsamkeit, um das Verhältnis von Mann und Frau geht, wie sollte das mit pubertierenden Jugendlichen gehen?


Ich habe Pina Bausch mit Beginn ihrer Arbeit 1973 in Wuppertal kennen gelernt. Ich habe sie und ihr Tanztheater all die Jahre begleitet. Da ist Vertrauen gewachsen: Pina Bausch gab die Einwilligung zum Film. Wir wussten beide, dass die Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 17 Jahren besonders geschützt werden müssen. So ließ sie während der Probenmonate kein anderes Filmteam, keine Pressefotos oder Artikel zu. Kein öffentlicher Rummel sollte diese Arbeit stören.

Die Dreharbeiten gehören zu den schönsten, die ich erlebt habe. Die Begeisterung und Intensität , mit der die Jugendlichen ohne Vorkenntnisse über ein Jahr lang sich das Stück angeeignet haben, war überwältigend. Gleich zu Beginn erzählte ein Junge: „Ich ging dahin ( zu der ersten Probe) da fand ich das so super. Irgendwas ist da, wo Du denkst, da kannst Du nicht weggehen, da musst Du bleiben.“

Es gab viele bewegende Momente in der anfänglichen Scheu vor Berührungen. Doch nach und nach wuchs der Mut, Gefühle zuzulassen und zu zeigen. Da ist z.B. die Szene „Männer an Mädchen“ ( Arbeitstitel): ein – in der Rolle – trauriges Mädchen soll getröstet werden. Zuerst von einem Jungen, der sie vorsichtig streichelt, ein anderer, der sie kurz berührt, bis dann jeder der 13 Jungen sie anfasst, überall, immer heftiger – aus Zartheit wird wilde Aggression. Da taten sich die Jungen schwer, zwischen Rolle und Realität zu unterscheiden, jeder „entschuldigte“ sich auf rührende Weise bei Kim, dem „traurigen“ Mädchen, „wir meinen das nicht so, wir wollen Dir nicht weh tun“ etc. Oder der langsame Prozess von Scham zu „Professionalität“, als es für ein Mädchen und einen Jungen darum ging, sich für eine keusche Liebesszene in großer Bühnendistanz bis auf die Unterwäsche auszuziehen. Nicht nur in solchen Momenten zeigten die beiden Tänzerinnen und Probenleiterinnen, Jo Ann Endicott und Bénédicte Billiet, ihr großes pädagogisches Geschick und Einfühlungsvermögen.

Pina Bausch kam zunächst in Abständen und am Ende zu allen Proben. Am Tag der Premiere gab es mittags die letzte Besprechung mit ihr auf der Bühne. Pina Bausch bat mich und meinen Kameramann Rainer Hoffmann, nicht zu drehen. Im ersten Moment waren wir betroffen – aber dann verstanden wir sie. Sie hatte Recht. Diese Minuten gehörten ihr und den Jugendlichen allein. Sie dankte ihnen dafür, dass sie ihr Stück weiter in die Welt tragen. Sie hatte Tränen in den Augen.

„Kontakthof“ 1978 mit dem Tanztheater Wuppertal, im Jahr 2000 mit „Damen und Herren ab 65“ , 2008 „mit Teenagern ab 14“ - ein Vermächtnis.

Anne Linsel

Sabine Rollberg über die Produktion

Die Gastspiele von Pina Bausch und Ihrer Gruppe in Paris, meistens im September, waren für das Kulturleben der verwöhnten französischen Hauptstadt ein absoluter Höhepunkt. Wochenlang vorher waren die Karten ausverkauft. Und tout Paris traf sich bei den Premieren. Als ARD-Korrespondentin dort konnte ich das mehrere Jahre beobachten und miterleben. Die Liebe und Bewunderung für Pina, wie man hier vertraut sagte, zu erleben, war berührend, denn selten waren die Momente, in denen Kultur aus deutschen Landen soviel Beachtung ja fast kultische Verehrung fand, viel mehr sogar als in Deutschland selbst, war mein Eindruck. Im Anschluss an die Vorstellung der Iphigenie noch in der alten Oper erinnere ich mich, wie anschließend im Cafe de l' Opera Fans sich vorsichtig näherten und von Pinas Zurückhaltung noch schüchterner wurden.

Diese Auftritte in Frankreich waren auswärtige Kulturpolitik im besten Sinne. Pina Bausch öffnete die Herzen der Franzosen mit ihren feinsinnigen Beobachtungen. Pina Bausch war einer der wichtigsten Bausteine im deutsch- französischen Kulturaustausch. Tänzerisch verstand man sich. Auch als ich in Straßbourg in der Gründerzeit von arte arbeitete, fiel mir auf, dass es ein Thema gab, bei dem Kulturredakteure diesseits und jenseits des Rheins sich leicht verstanden, das war die gemeinsame Begeisterung für Pina Bausch. Der WDR hatte insofern leichtes Spiel, viele Programme über sie für Arte zu produzieren, und die WDR/arte Redaktion hatte das Glück, eine Autorin an der Hand zu haben, die Wuppertalerin Anne Linsel, die das Vertrauen der Choreographin besaß. So entstanden ein Themenabend über die Tournee von Pina Bauschs Compagnie in Indien, ein Portrait und nun leider nun als letztes die bewegenden „TANZTRÄUME“, der „Kontakthof“ mit Jugendlichen, ein Film der auch von der Filmstiftung NRW unterstützt wurde.

Sabine Rollberg ARTE Beauftragte WDR

KONTAKTHOF

KONTAKTHOF
MIT TEENAGERN AB ´14`
Ein Stück von Pina Bausch

„Kontakthof ist ein Ort, an dem man sich trifft, um Kontakt zu suchen. Sich zeigen, sich verwehren. Mit Ängsten. Mit Sehnsüchten. Enttäuschungen, Verzweiflungen. Erste Erfahrungen. Erste Versuche. Zärtlichkeiten und was daraus entstehen kann.“ Pina Bausch

Als Perpetum Mobile, das über alle Ungeheuerlichkeiten menschlichen Umgangs ungerührt hinwegtanzt und Theater als „unmoralische“ Anstalt bloßstellt, beschreibt der Tanzkritiker Jochen Schmidt Pina Bauschs KONTAKTHOF. Mit dem aufsehenerregenden Stück wagte Pina Bausch ein spannendes generationenübergreifendes Experiment. Nach der Uraufführung von KONTAKTHOF mit der Kompanie 1978 führte sie dasselbe Stück 2000 zu einer weiteren Premiere, diesmal mit Tanzamateuren als Kontakthof. Mit Damen und Herren über ´65` und 2008, 30 Jahre nach der Uraufführung mit der Kompanie, bringt sie Kontakthof. Mit Teenagern ab ´14` zur Aufführung, anlässlich der Eröffnung des Internationalen Tanzfestivals NRW 2008. Pina Bausch lag viel daran zu erfahren, was geschieht, wenn Jugendliche mit einem Tanzstück konfrontiert werden, das vor 30 Jahren entstanden ist und sie wollte Tanz als Kunstform einer neuen Generation zugänglich machen. Rund 46 Schüler 12 verschiedener Wuppertaler Schulen probten fast ein Jahr lang; die gleichen Kostüme wie vor 30 Jahren, die gleiche Choreographie, das gleiche Bühnenbild und mit wenigen Ausnahmen die gleichen Sprechtexte. Das gleiche Stück und doch jedes Mal anders. Die älteren Darstellen ab ´65` brachten ihre Lebenserfahrungen ein mit ihren Hoffnungen, Träumen und Wünschen, die Jüngeren ab ´14` ihre Unerfahrenheit, ihre Frische und Direktheit.

Pina Bausch

1940 in Solingen geboren. Mit vierzehn Jahren Beginn des Studiums an der Folkwang Hochschule - Leitung: Prof. Kurt Jooss. 1958 Abschlussprüfung. Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für USA. Special Student an der Juilliard School of Music/New York, gleichzeitig Mitglied der Dance Company Paul Sanasardo und Donya Feuer - Engagement beim New American Ballet und an der Metropolitan Opera New York. 1962 Rückkehr nach Deutschland. Tänzerin in dem von Kurt Jooss neugegründeten Folkwang-Ballett. Seit 1968 eigene Choreographien im Repertoire des Folkwang-Balletts, dessen Leitung sie ein Jahr später übernimmt. 1973 wird Pina Bausch Direktorin des neugegründeten Tanztheater Wuppertal. 1982 übernimmt sie eine Rolle in Federico Fellinis Film „E la nave va“. 1990 „Die Klage der Kaiserin“ Kinofilm von Pina Bausch. 1997 Neueinstudierung der Choreographie „Le Sacre du printemps“ mit dem Ballet de L’Opéra national de Paris. 2001 im Film von Pedro Almodóvar „Hable con ella“ mit Ausschnitten aus „Café Müller“ und „Masurca Fogo“ von Pina Bausch. 2005 Neueinstudierung der Choreographie „Orpheus und Eurydike“ mit dem Ballet de L’Opéra national de Paris. Für ihre künstlerische Arbeit wurde Pina Bausch mehrfach ausgezeichnet.

Werke von Pina Bausch

1973

FRITZ Tanzabend von Pina Bausch, Musik: Gustav Mahler, Wolfgang Hufschmidt. Im selben Programm: Der grüne Tisch von Kurt Jooss und Rodeo von Agnes de Mille.

IPHIGENIE AUF TAURIS Tanzoper von Pina Bausch, Musik: Christoph W. Gluck.

1974

ICH BRING DICH UM DIE ECKE Schlagerballett von Pina Bausch.

ADAGIO – FÜNF LIEDER VON GUSTAV MAHLER von Pina Bausch.

1975

ORPHEUS UND EURYDIKE Tanzoper von Pina Bausch, Musik: Christoph W. Gluck.

FRÜHLINGSOPFER WIND VON WEST DER ZWEITE FRÜHLING LE SACRE DU PRINTEMPS von Pina Bausch, Musik: Igor Strawinsky.

1976

DIE SIEBEN TODSÜNDEN, Die sieben Todsünden der Kleinbürger / Fürchtet Euch nicht. Tanzabend von Pina Bausch, Musik: Kurt Weill, Texte: Bertolt Brecht.

1977

BLAUBART - BEIM ANHÖREN EINER TONBANDAUFNAHME VON BÉLA BARTÓKS „HERZOG BLAUBARTS BURG“ Ein Stück von Pina Bausch.

KOMM TANZ MIT MIR Ein Stück von Pina Bausch.

RENATE WANDERT AUS Operette von Pina Bausch.

1978

ER NIMMT SIE AN DER HAND UND FÜHRT SIE IN DAS SCHLOSS, DIE ANDEREN FOLGEN... Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Bochum.

CAFÉ MÜLLER Ein Stück von Pina Bausch.

KONTAKTHOF Ein Stück von Pina Bausch.

1979

ARIEN Ein Stück von Pina Bausch.

KEUSCHHEITSLEGENDE Ein Stück von Pina Bausch.

1980

1980 - EIN STÜCK VON PINA BAUSCH.  

1981

BANDONEON Ein Stück von Pina Bausch.

1982

WALZER Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit dem „Holland-Festival“.

NELKEN Ein Stück von Pina Bausch.

1984

AUF DEM GEBIRGE HAT MAN EIN GESCHREI GEHÖRT Ein Stück von Pina Bausch.

1985

TWO CIGARETTES IN THE DARK Ein Stück von Pina Bausch.

1986

VIKTOR Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit dem „Teatro Argentina“ und der Stadt Rom.

1987

AHNEN Ein Stück von Pina Bausch.

1989

PALERMO PALERMO Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit dem „Teatro Biondo“, Palermo und Andres Neumann International.

1990

DIE KLAGE DER KAISERIN Kinofilm von Pina Bausch.

1991

TANZABEND II Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit dem „Festival de Otono“, Madrid.

1993

DAS STÜCK MIT DEM SCHIFF Ein Stück von Pina Bausch.

1994

EIN TRAUERSPIEL Ein Stück von Pina Bausch, In Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen.

1995

DANZÓN Ein Stück von Pina Bausch.

1996

NUR DU Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit der University of California in Los Angeles, der Arizona State University, der University of California in Berkley, der University of Texas in Austin und Darlene Neel Presentations und Rena Shagan Associates, Inc. und The Music Center Inc.

1997

DER FENSTERPUTZER Ein Stück Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit der Hong Kong Arts Festival Society und dem Goethe Institut Hong Kong.

1998

MASURCA FOGO Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit der EXPO 98 Lissabon und dem Goethe Institut Lissabon.

1999

O DIDO, Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit dem Teatro Argentina in Rom und Andres Neumann International.

2000

KONTAKTHOF Mit Damen und Herren ab „65“ Ein Stück von Pina Bausch.

WIESENLAND Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Budapest und dem Théâtre de la Ville Paris.

2001

ÁGUA Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit Brasilien, dem Goethe Institut Sao Paulo und Emilio Kalil.

2002

FÜR DIE KINDER VON GESTERN, HEUTE UND MORGEN Ein Stück von Pina Bausch.

2003

NEFÉS Ein Stück von Pina Bausch, n Zusammenarbeit mit dem International Istanbul Theatre Festival und der Istanbul Foundation of Culture and Arts.

2004

TEN CHI Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit der Saitama Prefecture, Saitama Arts Foundation und dem Nippon Cultural Center.

2005

ROUGH CUT Ein Stück von Pina Bausch, in Zusammenarbeit mit dem LG Arts Center und dem Goethe-Institut Seoul, Korea.

2006

VOLLMOND Ein Stück von Pina Bausch.

2007

BAMBOO BLUES Ein Stück von Pina Bausch in Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten.

2008

SWEET MAMBO Ein Stück von Pina Bausch.

2008

KONTAKTHOF mit Teenagern ab „14“ Ein Stück von Pina Bausch.

2009

Neues Stück

In Koproduktion mit Festival Internacional de Teatro Santiago a Mil in Chile und mit Unterstützung des Goethe-Instituts Chile. In Zusammenarbeit mit Andres Neumann International

 

Anne Linsel - Regisseurin


Anne Linsel, Kulturjournalistin und Publizistin, in Wuppertal geboren, Studium Kunst, Kunstgeschichte, Germanistik.

1984-1989 Moderation des ZDF-Kulturmagazins „Aspekte“.

Danach „Sonntagsgespräche“ im ZDF ( 30 Min. live -Gespräche u.a. mit Cornelia Froboess, Rolf Liebermann, Ida Ehre, Jürgen Flimm, Claus Peymann, Hannelore Hoger, Angelica Domröse, Loki Schmidt, Bernhard Minetti, Bernhard Wicki, Daniel Barenboim, Andre Heller ).

Von 1989 bis zur Einstellung der Sendung 2004 Gastgeberin der ZDF-Reihe „Zeugen des Jahrhunderts“ ( u.a. mit Hilde Spiel, Maria Becker, Andrzej Szczypiorski, Werner Tübke, Carola Stern, Ernst H. Gombrich).

Moderation und Konzeption einiger ARTE - Themenabende, u.a. über Joseph Beuys, Pina Bausch, Max Ernst, Kunst und Politik.

Arbeitet regelmäßig für den Hörfunk (WDR/NDR/DLF) und schreibt ( Literatur-Theater-Kunstkritik, Kunstreportagen, Portraits) für Zeitungen und Zeitschriften (u.a. von 1982 bis 1998 regelmäßig für „DIE ZEIT“, danach bis heute, für die „Süddeutsche Zeitung“, da vor allem Portraits und Kulturreportagen für die „SZ am Wochenende“).

Herausgeberin ( zusammen mit Peter von Matt) eines Else-Lasker-Schüler-Sammelbandes – Peter Hammer Verlag.

Buchveröffentlichungen/ Literatur:

„Hilde Spiel – Die Grand Dame“, Lamuv-Verlag 1992.

„Weltentwürfe – die Bühnenbildnerin Hanna Jordan“, Klartext-Verlag 2006.

Filmbeiträge (eine Auswahl):

„Gegen den Strich“ – der Free-Jazz-Musiker Peter Kowald, 30 Min., WDR

„Spielwut“ – die Schauspielerin Barbara Nüsse, 45 Min., WDR

„Bis hierher und noch weiter“ – die Bühnenbildnerin Hanna Jordan, 45 Min., WDR

„Mit den Augen hören“ Portrait des gehörlos geborenen Christian Schara, 45 Min., WDR

(nominiert für den Adolf-Grimme-Preis Marl )

„Endspiele“ – das Theater Mülheim von Roberto Ciulli, 30 Min., WDR

„Spurensuche“ – mit dem Geiger Michael Wieck in Kaliningrad (Königsberg), 30 Min., WDR

„Nelken in Indien“ – Pina Bausch und ihr Wuppertaler Tanztheater in Indien, 60 Min., ARTE

(nominiert für den Prix Europe)

„Nach allen Regeln der Kunst“ – die Regisseurin Andrea Breth, 30 Min, WDR /ARTE

„Störfall Kunst“ – der Grafiker Klaus Staeck, 45 Min., ARTE /WDR

„Shalom heißt Frieden“ – die israelische Schauspielerin Hanna Marron, 30/45 Min. ZDF und 3SAT (nominiert für den Adolf-Grimme-Preis Marl)

„Mit Kunst-Stoff die Welt formen“ – der Bildhauer Tony Cragg, 45 Min. WDR

„Wuppertal – Die Ungeschminkte im Bergischen“ , 45 Min., ARD/WDR

„Die Kunstkathedrale“ – Museum Guggenheim in Bilbao, 30 Min., ARTE

„Das Wunder von Bilbao“ – das Museum Guggenheim, 45 Min., Arte

„Pablo Picasso – eine Legende“, 45 Minuten, ARD/WDR

„Frau Rau – First Lady“, 45 Minuten, WDR

„Bruder Johannes“ – der Bundespräsident nimmt Abschied „ 45 Min. WDR

„Pina Bausch“ , 45 Minuten, ARTE/WDR nominiert für internationale Tanz-und Kunst-Film-Festivals und ausgezeichnet im Juni 2008 beim 7. „DanceCameraWest-Los Angeles Dance Film Festival“ und ausgezeichnet mit dem „Spezialpreis der Jury“ des „Palazzo Venezia-Filmfestivals“ in Rom.

„Die Besten im Westen- Johannes Rau“ , 45 Minuten, WDR

„Tanzträume - Jugendliche tanzen KONTAKTHOF von Pina Bausch“

Rainer Hoffmann - Regisseur und Kameramann


Geboren in Hamburg. Ingenieurstudium. Forschungsreisen ins Eismeer, nach Grönland, Island und Labrador. Fotograf für verschiedene Werbeagenturen in Hamburg.

1982-1987 Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.

1993/1995 Dozent für Kamera und Bildgestaltung an der Fachhochschule Hannover und an der Film- und Fernsehakademie DFFB Berlin.

Seit 1985 Kameramann und Filmemacher.

Auswahl Kameraarbeiten für:

Anne Linsel und Rainer Hoffmann, 2010 „Tanzträume - Jugendliche tanzen KONTAKTHOF von Pina Bausch“

Heidi Specogna, 2008/09 “DAS SCHIFF DES TORJÄGERS”

Yoko Ono, 2007 “PAINTINGS TO BE CONSTRUCTED IN YOUR HEAD”

Gert Monheim, 2006 „ DER GOTTESKRIEGER UND SEINE FRAU“

Deutscher Fernsehpreis 2007

Heidi Specogna, 2006 „DAS KURZE LEBEN DES JOSE ANTONIO GUTIERREZ“

Adolf – Grimme Preis 2008, Schweizer Filmpreis 2007

Deutscher Filmpreis LOLA Nominierung 2007

Reinhild Dettmer-Finke, 2004 “SHOAH AND PIN-UPS The NO!- Artist Boris Lurie“

Sven Ihden, 2003 „BERLIN 1945 – DAS ENDE“

Dietmar Buchmann, 2002 „DER SCHWARZE PROPHET“

Andres Veiel, 1997 „DIE SPIELWÜTIGEN“

Richard Dindo, 1992 „CHARLOTTE – LEBEN ODER THEATER“

Martin Zawadzki, 1995 „ISOLATOR II“

Adolf – Grimme Preis 1998

Heidi Specogna, 1997 „TUPAMAROS“, 1995 „Z-MAN’S KINDER“, 1990 „TANIA LA GUERRILLERA”

Regiearbeiten:

„Tanzträume - Jugendliche tanzen KONTAKTHOF von Pina Bausch“

„TUPAMAROS“ 1997 in Co-Regie mit Heidi Specogna

Coral Award des Intern. Festival des neuen lateinamerikanischen Films Havana/Kuba 1997

„BLOSS KEIN LA PALOMA“ 1984 von Rainer Hoffmann

Sowie verschiedene Image-Filme und Werbe-Clips unter anderem für die Euro Union in Brüssel und Volkswagen in Wolfsburg