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Moritz Daniel Oppenheim


Ein Film von Isabel Gathof

Kinostart: 25.10.2018


Trailer

 

SPIELPLAN

StadtKinoTerminInfo
AugsburgLiliom18.11.18Filmgespräch mit Regie
Bad KrozingenJoki22.11.2018
BerlinEva-Lichtspieleab 25.10.18am 14.10. Preview im Rahmen des European Art Cinema Day
BerlinHackesche Höfeab 25.10.18Preview am 24.10.18 mit Regisseurin, Mod: Herausgeb. von AVIVA Berlin, Sharon Adler
BerlinBrotfabrikab 26.10.18
BerlinSputnikab 25.10.18
BochumCasablanca28.10.18 + 04.11.18 + 11.11.18
BonnBrotfabrikab 25.10.18Matinee am 28.10.18
BuchholzMovieplexx02.12.2018
DarmstadtRex Kinoab 13.12.2018am 11.12. mit Regisseurin
DresdenKino im Dachab 25.10.18
DüsseldorfBambiab 25.10.18am 25.10. mit Regie
ErfurtKinoKlub am Hirschlachufer25.10. - 28.10.18
Essen Filmstudio28.10.-30.10.2018
Frankfurt / MainCinemaab 25.10.18Frankfurt-Premiere am 23.10.18
Frankfurt / MainMal Seh'n28.10.18 + 31.10.18mit russ. Untertiteln, am 31.10.18 mit Regie
FreiburgFriedrichsbauab 25.10.18
HamburgAbatonab 25.10.18am 31.10.18 Matinee mit Regie
HanauKinopolisab 25.10.18Kinopremiere am 21.10.18
HannoverKünstlerhaus29.10. - 31.10.18
HannoverHochhaus-Lichtspiele18.11.18 + 16.12.18
HeidelbergGloria / Kameraab 25.10.18am 30.10. Filmgespräch mit Protagonistin und Kunsthistorikerin Dr. Esther Graf
KenzingenLöwen Lichtspiele26.10. - 28.10.18
KölnFilmpaletteab 25.10.18
LeipzigSchaubühneab 25.10.18
LichTraumsternab 15.11.2018am 14.11. mit Regiebesuch
MagdeburgMoritzhofab 25.10.18
MarburgCapitol / Cineplexab 25.10.18Preview am 07.10.18 mit Regie und in Koop mit Landsynagoge Roth
MünchenCity / Atelier28.10.18Sondervorstellung in Koop mit Gesellsch. zur christl.-jüdischen Zusammenarbeit
MünchenMuseum-Lichtspieleab 25.10.18
MünchenStudio Isabella30.10.2018
MünsterSchlosstheater25.11.+28.11.+02.12.2018
NürnbergCinecittaab 25.10.18
TübingenMuseums-Lichtspieleab 25.10.18
WiesbadenMurnau Filmtheaterab 08.11.2018
WeingartenKulturzentrum Linse13.12.-16.12.2018
WürzburgCentral Kino11.+25.11.2018

 

 

SYNOPSIS

Der weltweit erste abendfüllende Kinodokumentarfilm über den als "Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler" in die Geschichte eingegangenen Moritz Daniel Oppenheim (*1800 in Hanau, gest. 1882 in Frankfurt/M.) schlägt auf zwei abwechselnden Erzählebenen Brücken vom Damals ins Heute.
Die junge Filmemacherin Isabel Gathof geht auf internationale Spurensuche nach Oppenheims Erbe und dokumentiert in eindrucksvollen Bildern das symbolische „Werden“ des Künstlers – verkörpert durch die Statue des Bildhauers Pascal Coupot, deren kreativer Entstehungsprozess vom ersten Golem-artigen Miniaturmodell bis hin zur überlebensgroßen Stahlskulptur von der Kamera begleitet wird. Eine ambitionierte Fusion aus elektronischer und klassischer Musik – die in Zusammenarbeit mit der Neuen Philharmonie Frankfurt entstand – setzt hier die passenden Akzente und bildet mit Reminiszenzen an das Werk Felix Mendelssohn-Bartholdys, einem Zeitgenossen Oppenheims, den Soundtrack zum Film.

Offizielle Website zum Film: www.moritzdanieloppenheim.com

Facebook: www.facebook.com/OppenheimFILM

Pressetext:

Seine Karriere begann im Ghetto von Hanau, von dem er schließlich als erster jüdischer Künstler mit akademischer Ausbildung zum „Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler“ aufstieg:

Zum ersten Mal widmet sich ein Dokumentarfilm Moritz Daniel Oppenheim, der mit seinen jüdischen Genredarstellungen nicht nur erstmalig ein jüdisches Selbstbewusstsein in der Kunst etablierte, sondern einen aktiven Beitrag zum interkonfessionellen Dialog leistete – ein Thema, das gerade heute kaum aktueller sein könnte.

Als die Stadt Hanau bei Frankfurt/M. im Sommer 2015 ihrem wohl berühmtesten jüdischen Sohn mitten im Zentrum ein Denkmal setzt, nimmt die junge Filmemacherin Isabel Gathof dies zum Anlass, die Lebenslinie Oppenheims nachzuzeichnen und den Menschen hinter der Statue emotional erlebbar zu machen.

Wer war dieser außergewöhnliche Künstler, der Zeitgenossen wie Heinrich Heine, Johann Wolfgang von Goethe, Felix Mendelssohn-Batholdy und nicht zuletzt seine Mäzene aus der renommierten Bankiersfamilie Rothschild auf Leinwand bannte? Welche Rolle spielte sein Werk beim Kampf der Juden um rechtliche und soziale Gleichberechtigung in dem von Revolutionen geprägten Deutschland des 19. Jahrhunderts?

Moritz Daniel Oppenheim hat sich mit seinem Hauptwerk, den Darstellungen zum jüdischen Familienleben als einer der wichtigsten visuellen Chronisten eines bedeutenden Kapitels deutsch-jüdischer Geschichte – dem Zeitalter der Jüdischen Emanzipation – profiliert. Die liebevolle, detailgetreue Wiedergabe gelebter, jüdischer Rituale macht ihn bis heute nicht nur unter Kunsthistorikern und Judaisten zu einer wertvollen Quelle deutsch-jüdischer Kultur.

Heute in Vergessenheit geraten, erreichte Oppenheim zeitlebens bis in die 1930er Jahre ein weltweites Massenpublikum. Die Alben mit seinen Bildern erlangten bis in die USA Bestseller-Status und hielten Einzug in die Populärkultur.

Der Film geht auf internationale Spurensuche nach Menschen, Motiven und Museen, in denen das Erbe des Künstlers bis heute lebendig fortbesteht.

Auf zwei abwechselnden Erzählebenen wird der Zuschauer mit auf eine Reise genommen, die das sinnbildliche „Werden“ Moritz Daniel Oppenheims auf bislang noch nie da gewesene Art & Weise zeigt: zum einen zeichnen Interviews mit international renommierten Kunsthistorikern aus dem In- und Ausland sein Leben & Werk nach – Begegnungen mit direkten Nachfahren des Künstlers sowie von ihm Portraitierter schaffen zusätzlich einen sehr persönlichen Zugang zum Thema. Zum anderen dokumentieren imposante Bilder den kreativen Entstehungsprozess des von den Bildhauern Robert Schad und Pascal Coupot geschaffenen Oppenheim-Monuments – vom Golem-artigen Miniatur-Modell im Atelier in Frankreich, bis hin zum funkensprühenden, heißen Eisen in der Gießerei, in der das stählerne „Alter Ego“-Oppenheims wie Phönix aus der Asche steigt. Ein eigens auf die Filmbilder komponierter Soundtrack, der in Zusammenarbeit mit der Neuen Philharmonie Frankfurt entstand und in einer Fusion aus klassischer und elektronischer Musik in Reminiszenzen an das Werk Felix Mendelssohn-Bartholdys Brücken vom Damals ins Heute schlägt, runden das bildgewaltige Erlebnis ab.

So entsteht ein einzigartiges und sehr plastisches Portrait eines Künstlers, der seiner Identität in bewegten Zeiten stets treu geblieben ist. Ziel des Dokumentarfilmes ist es, Oppenheim dem Vergessen zu entreißen und ihm seinen angestammten Platz in der deutschen Künstlerlandschaft des 19. Jahrhunderts zurück zu geben.

Stills

Rabbi Horovitz (Copyright: © FEINSHMEKER FILM)
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Statue in der Entstehung (Copyright: © FEINSHMEKER FILM)
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Selbstporträt Dandy (Copyright: © FEINSHMEKER FILM)
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Reklamemarken (Copyright: © FEINSHMEKER FILM)
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Modell Statue (Copyright: © FEINSHMEKER FILM)
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Shlomit Steinberg (Copyright: © FEINSHMEKER FILM)
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Patricia Stephane vor der Statue (Copyright: © FEINSHMEKER FILM)
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Foto Oppenheim (Copyright: © FEINSHMEKER FILM)
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Plakat


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