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Layla Fourie

Deutschland, Südafrika, Frankreich, Niederlande 2013 · 105 Min.

Regie Pia Marais

Drehbuch Horst Markgraf, Pia Marais

Kamera André Chemetoff

Schnitt Chris Teerink, Mona Bräuer

Kostümbild Maleen Nokel

Szenenbild Petra Barchi

Maskenbild Chiara Minchio (Stylist), Marc Crisp (Schminke und Haare)

Musik Bachar Khalife

Ton Herman Pieëte

Sound Design & Mischung Bruno Tarrière

Produzenten Claudia Steffen, Christoph Friedel

Ko-Produzenten Jeremy Nathan, Michael Auret, Frans Van Gestel, Arnold Heslenfeld, Laurette Schillings, Tom Dercourt

Produktion Pandora Film Produktion

Koproduktion Spier Films, DV8 Films (Südafrika), Topkapi Films (Niederlande), Cinema Defacto (Frankreich)

Produktionsleitung Moroba Nkawe

Förderung Film- und Medienstiftung NRW, Deutscher Filmförderfonds, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderungsanstalt, Centre National du Cinéma es de L’images animee, The Netherlands Film Fund, Department of Trade and Industry South Africa, Eurimages, Media Programme of the EU
Drehorte Johannesburg (Südafrika), Köln (Deutschland)

Fernsehbeteiligung WDR, ARTE
Weltvertrieb The Match Factory
Verleih Real Fiction Filmverleih

CAST

Rayna Campbell
Layla Fourie

August Diehl
Eugene Pienaar

Rapule
Hendricks Kane

Terry Norton
Constanze Viljoen

Rapulana Seiphemo
Sipho Khumalo

Jeroen Kranenburg
Gerrit Viljoen

David Mello
Petrus


LAYLA FOURIE

Ein Film von Pia Marais

Kinostart: 4. Juli 2013


Trailer

Treaser

Stadt  Kino  Termin  Info   
Berlin  Bundesplatz  am 18.07. - 24.07.2013     
Berlin  Eiszeit  ab 04.07.2013     
Berlin  Hackesche Höfe  am 02.07.2013  Premiere   
Berlin  Hackesche Höfe  ab 04.07.2013     
Berlin  Lichtblick  ab 04.07.2013     
Bochold  Kinodrom  am 02.10.2013     
Bochum  Endstation  ab 04.07.2013     
Bonn  Brotfabrik  ab 04.07.2013     
Bremen  Cinema  ab 04.07.2013     
Dortmund  Sweet Sixteen  ab 11.07.2013     
Dresden  Kino in der Fabrik  ab 04.07.2013     
Düsseldorf  Filmwerkstatt  am 16.08.2013     
Düsseldorf  Metropol  am 28.06.2013  Preview   
Düsseldorf  Metropol  ab 04.07.2013     
Erfurt  Kommunales Kino  am 19.08. - 21.08.2013     
Essen  Galerie  ab 04.07.2013     
Esslingen  Kommunales Kino  am 04.08. - 07.08.2013     
Frankfurt  Filmforum Hoechst  am 05.09. - 11.09.2013     
Frankfurt  Filmmuseum  am 26.06.2013  Preview mit Regisseurin zu Gast   
Frankfurt  Mal sehn  ab 04.07.2013     
Freiburg  Friedrichsbau  ab 04.07.2013     
Hamburg  3001  ab 04.07.2013     
Hannover  Kino am Raschplatz  ab 04.07.2013     
Karlsruhe  Schauburg  ab 04.07.2013     
Kiel  Metro   ab 11.07.2013     
Köln  Filmpalette  ab 04.07.2013     
Köln  Weißhaus  am 27.06.2013  NRW-Premiere   
Landshut  Kinoptikum  am 03.11. - 05.11.2013     
Leipzig  Cinematheque  am 16.08. - 21.08.2013     
Leipzig  Schaubühne  ab 04.07.2013     
Lich  Traumstern  am 22.09. - 24.09.2013     
Lünen  Cineworld  am 24.11.2013  Kinofest   
München  Monopol  ab 04.07.2013     
Münster  Cinema  ab 04.07.2013     
Nürnberg  Filmhaus  ab 04.07.2013     
Regensburg  Filmgalerie  am 18.07. - 24.07.2013     
Saarbrücken  Filmhaus  ab 04.07.2013     
Stuttgart  Delphi  ab 04.07.2013     
Weingarten  Linse  am 03.10. - 09.10.2013     
Würzburg  Central Programm  am 13.11.2013     

 

ZUM FILM


Layla Fourie ist eine schwarze Südafrikanerin, die ihren kleinen Sohn Kane in Johannesburg alleine groß zieht. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben, nimmt Layla einen neuen Job an. Ihr erster Einsatz findet in einem fernen Casino-Resort statt und Kane begleitet sie auf der Reise. Auf der langen, nächtlichen Autofahrt dorthin überfährt Layla versehentlich einen weißen Mann. Aus Angst vor den Folgen, entscheidet sie sich dafür, den Unfall zu vertuschen – mit verhängnisvollen Konsequenzen…
Bald hat sich ein dichtes Netz aus Lügen und Täuschungen um Layla und Kane gesponnen. Ihr Vertrauen zueinander wird auf eine harte Probe gestellt und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis Wahrheit und Lüge Mutter und Sohn auseinanderreißen.

 

 

SYNOPSIS


LAYLA (Rayna Campbell), eine schwarze, alleinerziehende Mutter in Südafrika, bekommt die Chance auf eine Festanstellung bei einer Firma, die sich auf Lügendetektortests und Sicherheit spezialisiert hat. Sie erhält den Auftrag, Einstellungstests in einem mehrere Autostunden entfernten Casinobetrieb durchzuführen.


Ihren kleinen Sohn KANE (Rapule Hendricks) muss Layla auf ihre Fahrt mitnehmen und
so wird Kane Zeuge eines fatalen Unfalls auf dem Weg zum Casino. Layla glaubt auf der nächtlichen Landstraße in einen Hinterhalt zu geraten. Sie fühlt sich bedroht, missdeutet die Situation vollkommen und verschuldet den Tod eines Mannes.


Die Einstellungstests, die Layla  in dem riesigen Casinokomplex durchführt, sind bestimmt durch ihre Angst, mit dem Unfall in Verbindung gebracht zu werden. Kane merkt bald, dass die Notlage seiner Mutter auch ihn trifft und dass seine Mitwisserschaft eine Gefahr darstellt. Er beginnt diese Macht auszunutzen, um sich selbst Vorteile und Freiheiten zu verschaffen.


EUGENE PIENNAR (August Diehl), einer der wenigen weißen Bewerber im Casino, stellt sich als Sohn des Unfallopfers heraus. Obwohl er für Layla gefährlich werden kann, sieht sie in ihm auch eine Hoffnung, Schutz zu finden. Sie sucht seine Nähe, versucht jedoch dabei, die Wahrheit, nach der er beharrlich forscht, um jeden Preis zu verschleiern. Kane kann die seltsame Beziehung aus Verdacht und Neugierde zwischen Piennar und seiner Mutter spüren und empfindet zum ersten Mal in seinem jungen Leben ein Gefühl der Eifersucht.


Bald ist ein dichtes Netz aus Lügen und Täuschungen um Layla und Kane gewebt. Ihr
Vertrauen zueinander wird auf eine harte Probe gestellt und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis Wahrheit und Lüge Mutter und Sohn auseinanderreißen.


Pia Marais: „Allem voran ist es ein Film über eine junge allein erziehende Mutter und ihren Sohn. Jedoch spiegelt ihre Beziehung und wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert eine bestimmte Atmosphäre, die in Südafrika vorherrscht: Hoffnung überlagert von Misstrauen. Der Haupterzählstrang des Films dreht sich um die Situation dieser jungen Mutter, die eine falsche Entscheidung getroffen hat. Von diesem Augenblick an hat sich ihr Leben tiefgreifend verändert. Alles wird zur Bedrohung, sogar ihr siebenjähriger Junge.“

 

 

REGIESTATEMENT

Nach Fertigstellung meines ersten Spielfilms DIE UNERZOGENEN in Deutschland, kehrte ich nach Südafrika zurück, um dort einige Recherchen für einen Film anzustellen, der mir seit ein paar Jahren durch den Kopf ging und sich um eine Ansammlung exzentrischer Individuen drehen sollte.

Der Ton des Films sollte von düsterer Ironie sein. Ich spürte jedoch, dass dies nicht mehr länger möglich war, da die Zeiten sich geändert hatten und die Stimmung in Südafrika nüchterner und realistischer geworden war. Das Thema der wachsenden Paranoia wurde zum abstrakten Leitmotiv meiner Recherchereise. Ich bemühte mich unterschiedlichste Fachleute zu treffen, die mit dem Geschäft rund um „ruhig schlafen können“ und Sicherheit zu tun hatten. Man geht an niemanden auf der Straße vorbei, ohne nicht die potentielle Gefahr abzuschätzen.

Die Energie, die darauf verwendet wird, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, kennt keine Grenzen. Man wird besessen von Alarmanlagen und Anti-Hijack Vorrichtungen. Mit Einbruch der Dunkelheit leeren sich die Straßen und Autobahnen fast vollständig. Wenn sie die Möglichkeit dazu haben, ziehen sich die Menschen in Hightech-Sicherheits-Gefilde zurück. Dies ist jedoch ein Vorgang, der den Privilegierten vorbehalten ist.

Als wir eines Nachts über die Autobahn zurück nach Kapstadt fuhren, mussten wir an einer Tankstelle halten. Während der Tankwart den Wagen befüllte, fiel mir auf, dass er ein riesiges Taschenmesser zwischen den Fingern hielt. Zuerst stand ich da wie angewurzelt, bis mir klar wurde, dass er nicht uns etwas anhaben wollte, sondern dies sein schwacher Versuch war, sich gegen das, was auch immer da draußen auf ihn lauerte, zu wappnen.
Endlich begriff ich, was für ein Luxus es in Europa ist, nicht in dieser permanenten Angst zu leben, welche diese weniger Privilegierten im alltäglichen Leben ausgesetzt sind.

Es scheint, dass sich das Leben für viele in „sicheren“ Zonen abspielt.
Menschen treffen und  vergnügen sich in Einkaufszentren, leben in geschlossenen Wohnanlagen, verborgen hinter hohen Mauern, Elektrozäunen, Alarmanlagen, privaten Sicherheitskräften, hinter Gitterstäben und Anti-Vergewaltigungs-Gittern und klammern sich an Alarmknöpfe.

Südafrika hat - in Hinblick auf seine Geschichte - gut an dem Versuch getan, eine multikulturelle und Vielvölkergesellschaft zu formen, ohne sich dabei in einem Bürgerkrieg zu verlieren.  Jetzt muss es jedoch das enorme Gefälle zwischen Arm und Reich in den Griff
bekommen. Es scheint, als unternähmen die Reichen große Anstrengungen, sich vor den Auswirkungen der Armut zu schützen, während es gleichzeitig ein allgemeines Einverständnis darüber gibt, dass Kriminalität einer Art Umverteilung der Reichtümer gleichkommt.
Während ich mich über den wachsenden Wirtschaftssektor Sicherheit informierte, stieß ich auf eine Firma, die sich auf polygraphische Tests (d. h. Lügendetektion) spezialisiert hatte.
Der Fokus der Firma lag auf polygraphischen Einstellungstests, d. h. es wird von den Bewerbern vor der potentiellen Einstellung verlangt, sich einem Lügendetektortest zu unterziehen um ihre Aufrichtigkeit zu beweisen. Dies ist bei allen Arten großer und kleiner Firmen üblich. Sollte sich ein Kandidat dem Test verweigern, so geht man von seiner Unaufrichtigkeit aus und vermutet er habe etwas verbergen.

Die Möglichkeiten, diesen Test anzuwenden, scheinen letztendlich unbegrenzt. Man kann herausfinden, ob der Ehepartner fremd geht und die Aufrichtigkeit der Verlobten überprüfen, bevor die Ehe einen auf ewig aneinander kettet...

Für mich wirkte das wie ein Verfahren aus einem Science Fiction Universum, und doch ist es Teil der Realität. Eine Maschine, die dir sagen kann, wem du vertrauen sollst und wem nicht.
Die Personen, die auf diesem Gebiet tätig sind, glauben darüber hinaus, dass das, was sie tun, gut für ihr Land sei, welches jedoch zerfressen ist von Verbrechen und Gewalt. Was aus dieser sozialen Ungewissheit entstanden zu sein scheint, ist ein eklatantes Gefühl der Entfremdung. Überall spürt man Misstrauen, zwischenmenschliche Beziehungen sind
aufgeladen mit Skepsis.

LAYLA FOURIE ist der Versuch diese Atmosphäre des Misstrauens einzufangen. Der Fokus liegt dabei auf dem menschlichen, einer jungen Familie, die darin verwoben ist.
Auch geht es darum, wie man im Bewusstsein um die Geschichte Südafrikas als Menschen Seite an Seite leben und einander vertrauen kann? Die Prämisse der Geschichte ist eine Hauptfigur, Layla, die daran glaubt, ehrlich sein zu können und darin standhaft in dem zu sein, woran sie glaubt. Mit Wahrheit ist vielleicht auch immer Verantwortung verbunden.
Sie entscheidet sich jedoch aus nachvollziehbaren Gründen, aus einem Zufall heraus, das zu verraten, woran sie eigentlich glaubt.

Der Unfall ereignet sich, und um ihren Sohn zu schützen, fällt sie die Entscheidung
niemandem davon zu erzählen. Alle ihre weiteren Bemühungen bringen sie daraufhin in die Rolle einer Schuldigen. Nun zwingt sie das Netz aus Lügen und Misstrauen, in dem sie gefangen ist, zu einer unerbittlichen Prüfung ihres Gewissens, die sie möglicherweise nicht unversehrt überstehen kann...

 

 

PIA MARAIS – Drehbuch & Regie


Dank ihrer schwedisch-südafrikanischen Eltern wuchs Pia Marais in beiden Ländern auf.
Nach Studienjahren an der Chelsea School of Art in London, der Rietfeld Akademie in Amsterdam und der Kunstakademie Düsseldorf, setzte sie ihr Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) in Berlin fort, wo sie auch weiterhin lebt.

Nachdem sie an verschiedenen Filmproduktionen als Casting Director, Regieassistentin und Autorin mitgearbeitet hatte, drehte sie ihren ersten Spielfilm Die Unerzogenen, der weltweit auf internationalen Filmfestivals lief und vielfach ausgezeichnet wurde, darunter mit dem Tiger Award 2007 in Rotterdam.

Ihr zweiter Film Im Alter von Ellen ist in der Résidence du Festival de Cannes entwickelt worden und feierte Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb des Locarno Film Festivals 2010, worauf viele andere internationale Festivals folgten, u.a. in Toronto, London, Thessaloniki, Bafici, MoMa New Directors/New Films.
Neben anderen Auszeichnungen bekam sie zum zweiten Mal den Crossing Europe Award und Jeanne Balibar gewann den Best Actress Award in Buenos Aires für ihre herausragende schauspielerische Leistung.

Layla Fourie ist ihr erster englischsprachiger Film und spielt in Südafrika.
In den Hauptrollen sind Rayna Campbell und August Diehl zu sehen. Layla Fourie hat im Wettbewerb des Internationalen Film Festivals Berlin 2013 Weltpremiere gefeiert.

Filmografie (Auswahl), Festivals & Preise von Pia Marais,

2013    Layla Fourie
Berlinale 2013: Special Mention /Lobende Erwähung der Jury
Int. Film Festival Rotterdam 2010: Arte Cinema Development Award

2010    Im Alter von Ellen
Kinofest Lünen 2010: Bestes Drehbuch & Beste Filmmusik
Crossing Europe Linz 2011: Crossing Europe Award

2007    Die Unerzogenen
Int. Film Festival Rotterdam 2007: Tiger Award für den Besten Film
Crossing Europe Linz 2007: Crossing Europe Award
BAFICI Buenos Aires 2007: Signis Award
Durban Int. Film Festival 2007: Best First Feature Film Prize

 

HORST MARKGRAF – Drehbuch

Horst Markgraf wurde in Stuttgart geboren, sein Interesse an Musik und an der Super-8
Szene führten ihn in den frühen 80er Jahren nach Berlin. Er gründete die Multi-Media
Gruppe Craex-Apart, später die Band Mesrine (Universal). Außerdem produzierte er Filmmusik, unter anderem in Zusammenarbeit mit Frank Tenge und Roland Wolf (von Nick Cave and the Bad Seeds).

In den späten 80er Jahren nahm er ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) auf. Sein Film Elegie Bitterfeld gewann den ersten Preis bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen.

Sein Abschlussfilm Jenseits der Gleise wurde für denn Bundeskurzfilmpreis nominiert. Er ist als Schauspieler tätig, lehrt an der Filmakademie Berlin (DFFB) und arbeitet nach wie vor als Kameramann, unter anderem für Christoph Dreher (Bassgitarrist der deutschen Kultband Die Haut). Aus dieser Zusammenarbeit entstanden Musikdokumentationen wie Beach Boys and the Devil, Sonic Youth, House of the Rising Punk, Chicago Connections, Beck, Psychedelic Revolution, Fantastic Voyages usw.

Als Drehbuchautor entstanden in der Zusammenarbeit mit Pia Marais mehrere Kurzfilme und die Drehbücher zu ihren drei Spielfilmen.

Filme als Drehbuchautor (Auswahl):

2013    Layla Fourie (Drehbuch mit Pia Marais, Spielfilm)
2010    IM ALTER VON ELLEN (Drehbuch mit Pia Marais, Spielfilm)
2007    DIE UNERZOGENEN (Drehbuch mit Pia Marais, Spielfilm)
2003    17 (Drehbuch mit Pia Marais, Kurzfilm)
1999    Tricky People (Drehbuch mit Pia Marais, Kurzfilm)
1998    Deranged (Drehbuch mit Pia Marais, Kurzfilm)
1989    Pochmann (90 Min. Spielfilm -Hauptrolle Oskar Roehler) - auch Regie
1986    Riff mit RS. Wolkenstein (ZDF, das kleine Fernsehspiel)
Cut Up, Abseits, Ex + Pop, Elegie Bitterfeld, Die Tour, Jenseits der Gleise
(Kurzfilme) – auch Regie

 

 

PANDORA FILM – Produktion
Claudia Steffen & Christoph Friedel – Produzenten

Pandora Film wurde 1982 als Verleih gegründet und steht für anspruchsvolles internationales Arthouse-Kino. Das Konzept, dem Publikum in Deutschland ausgesuchte internationale Filmkunst zu präsentieren, ging auf, und Pandora Film wurde einer der bedeutendsten Verleiher in diesem Marktsegment.

In den folgenden Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Herstellung von Kinoproduktionen, weswegen 1996 die Pandora Film Produktionsfirma in Köln gegründet wurde. Pandora Film hat viele Filmprojekte aus Europa, Asien und Amerika mitproduziert. Am thematischen Schwerpunkt wurde festgehalten und die Filme sind weiterhin zuerst für die Kinoauswertung produziert.

In den letzten 30 Jahren hat sich Pandora Film große Verdienste um Herstellung und
Verbreitung außergewöhnlicher Filme erworben. Dieser Mut wurde mit Auszeichnungen auf allen großen Festivals und nationalen, wie internationalen Filmpreisen belohnt.
Heute präsentiert sich Pandora Film als unabhängiges Produktions-, Vertriebs- und
Verleihunternehmen mit einem Katalog von mittlerweile 100 Filmen und dem Anspruch
weiterhin durch Qualitäts- und nicht Massenproduktionen zu wachsen.
www.pandorafilm.com

 

 

HAUPTDARSTELLER

RAYNA CAMPBELL
als Layla Fourie

Rayna Campbell studierte Schauspiel an der American Academy of Dramatic Arts in New York, ermöglicht durch ein Stipendium der New York Times.
Ihre Schauspielkarriere begann in Theatern in New York und London. Darauf folgten eine Vielzahl an Film- und TV-Auftritten, darunter in Waterloo Road, Hominid, Casualty, Doctors u.a. Rayna Campbell ist zudem in der unabhängigen britischen Filmszene aktiv. Sie leitet Workshops, in denen sie mit einer Vielzahl von Gruppen arbeitet, darunter professionelle Schauspieler und benachteiligte Jugendliche.
Ihre Projekte wurden stets vom UK Film Council und Vision & Media Manchester für zahlreiche Drehbuch- und Regieprogramme ausgewählt.

Filme & TV (Auswahl)

2013    LAYLA FOURIE Regie: Pia Marais
2013    BORDERLINE (Kurzfilm) Regie: Will Steer
2012    SCOUT AND BAILEY (ITV) Regie: Morag Fullaton
2011    WATERLOO ROAD (BBC) Regie: Andrew Gunn
2004    TRIAL AND RETRIBUTION (ITV) Regie: Paul Unwin
2003    THE BILL (BBC) Regie: Christopher King
2003    DOCTORS (BBC) Regie: Alex Perin

Theater (Auswahl)

THE WOMEN OF TROY (Mannie Greenfield Theatre, New York)
TOP GIRLS (Emily Ann Theatre, New York)
ROMEO AND JULIET (Westminster Theatre, UK)
STRAW MEN (Union Theatre, UK)

 

AUGUST DIEHL
als Eugene Pienaar

August Diehl wurde an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ausgebildet und trat in zahlreichen Inszenierungen des Maxim-Gorki-Theaters Berlin, an den Hamburger Kammerspielen, im Dortmunder Schauspielhaus und am Burgtheater Wien auf.

Gleich seine erste Filmrolle in Hans-Christian Schmids Thriller 23 machte August Diehl zum „European Shooting Star“ und brachte ihm die begehrteste Auszeichnung des deutschen Films ein –  die Lola als bester Schauspieler einer Hauptrolle.
Bald darauf trat er auch in internationalen Produktionen, wie in Stefan Ruzowitzkys Oscar-prämierten Film DIE FÄLSCHER, auf.
Diehls vielbeachtete Rolle in Volker Schlöndorffs DER NEUNTE TAG brachte ihm eine
weitere Nominierung zum Deutschen Filmpreis 2005 ein, ebenso wie seine Hauptrolle in
Andres Veiels WER WENN NICHT WIR? in 2011. August Diehl spielt längst in der Weltklasse der Filmschauspieler. Quentin Tarantino lobte seine Präzision in INGLOURIOUS BASTERDS (2009) und in SALT (Regie: Phillip Noyce, 2010) spielte er wiederum eine Hauptrolle in einem englischsprachigen Film.

Zuletzt drehte der international gefragte Schauspieler LAYLA FOURIE von Pia Marais und NIGHT TRAIN TO LISBON von Billie August, die beide auf der Berlinale 2013 gezeigt wurden.

Filmografie (Auswahl):

2013    LAYLA FOURIE Regie: Pia Marais
2013    NACHTZUG NACH LISSABON Regie: Billie August
2013    HUCK FINN Regie: Hermine Huntgeburth
2012    WIR WOLLTEN AUFS MEER Regie: Toke Constantin Hebbeln
2011    WER WENN NICHT WIR? Regie: Andres Veiel
2010    DIE KOMMENDEN TAGE Regie: Lars Kraume
2010    SALT Regie: Philip Noyce
2009    INGLOURIOUS BASTERDS Regie: Quentin Tarantino
2008    DR. ALEMÁN Regie: Tom Schreiber
2007    DIE FÄLSCHER Regie: Stefan Ruzowitzky
2007    DER NEUNTE TAG Regie: Volker Schlöndorff
2004    WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN Regie: Achim von Borries
2003    LICHTER Regie: Hans-Christian Schmid
2003    ANATOMIE 2 Regie: Stefan Ruzowitzky
2002    TATTOO Regie: Robert Schwentke
1999    23 Regie: Hans-Christian Schmid

 

Terry Norton
als Constanze Viljoen

Die südafrikanische Schauspielerin Terry Norton ist bekannt durch ihre Rollen als Trish Greeff in der Soap Opera Egoli: Place of Gold und als Lucille Spencer in der Drama-Serie Erfsondes.
Für ihre Theaterrollen in The Great Outdoors, A Doll's House, Beautiful Thing erhielt Terry Norton insgesamt dreimal die Fleur du Cap Theatre Award als beste Schauspielerin.
In der Mini-Serie Land of Thirst spielte sie die Rolle der böswilligen Hester Jakes, deren Ehemann ein Sanatorium leitet.