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CREDITS

Buch & Regie
Thomas Wallner

Nach dem Stück “GARDENIA”
Vanessa Van Durme, Konzept /Alain Platel, Frank Van Laecke, Regie

Darsteller
Gerrit Becker, Andrea De Laet, Richard Dierick, Danilo Povolo, Rudy Suwyns Vanessa Van Durme

Co-Autorin und Regieassistenz
Eva Küpper

Montage und Dramaturgie
Manfred Becker

Kamera
Axel Schneppat

Ton
Henk Rabau

Produktionsfirma
gebrueder beetz filmproduktion
Produzent
Christian Beetz
Koproduzent
Bart Van Langendonck
Producerin
Kerstin Meyer-Beetz

In Koproduktion mit
Savage Film, ZDF, Canvas

In Zusammenarbeit mit
arte, Telenet

Redaktion Canvas
Marc Coenen, Reinhilde Weyns, Ingrid Lanckmans

Idee und Redaktion ZDF/ arte
Wolfgang Bergmann

Gefördert von
Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin Brandenburg Filmförderungsanstalt FFA, DFFF MEDIA Programm der europ. Union,  Audiovisuelle Förderung Flandern


GARDENIA
– BEVOR DER LETZTE VORHANG FÄLLT

Ein Film von Thomas Wallner

Kinostart: 13. November 2014

Trailer

Stadt  Kino  Termin  Info   
Berlin  Delphi  ab 13.11.2014     
Berlin  Eiszeit  ab 13.11.2014     
Berlin  Hackesche Hfe  ab 13.11.2014     
Berlin  International  03.11.2014  MonGay Festival   
Berlin  International  ab 13.11.2014     
Berlin  Volksbhne  03.11.2014  Premiere   
Bochum  Endstation  ab 02.01.2015     
Bremen  City 46  05.02. - 11.02.2015     
Dortmund  Sweet Sixteen  ab 13.11.2014     
Dresden  Kino im Dach  ab 13.11.2014     
Dsseldorf  Metropol   ab 13.11.2014     
Erlangen  Manhattan  30.11. - 03.12.2014     
Essen  Filmstudio  ab 20.11.2014     
Frankfurt  Orfeos Erben  ab 13.11.2014     
Hamburg  Abaton  04.11.2014  Hamburg-Premiere   
Hamburg  Abaton  ab 13.11.2014     
Hamburg  Metropolis  19.10.2014  Lesbisch-Schwule Filmtage   
Hannover  Kino im Knstlerhaus  01.12. - 04.12.2014     
Kassel  Bali  30.05.2015     
Kassel  Dokfest Kassel  13.11.2014     
Kln  Filmpalette  ab 13.11.2014     
Kln  Schauspiel / Depot 1  05.11.2014  NRW-Premiere   
Leipzig  Passage  05.11.2014     
Leipzig  Schaubhne  ab 27.01.2014     
Magdeburg  Studiokino  19.10.2014  Filmkunstage Sachen-Anhalt   
Magdeburg  Studiokino  ab 13.11.2014     
Mannheim  Cinema Quadrat  22.03.15     
Mnchen  Arena  ab 13.11.2014     
Mnchen  Atelier  ab 13.11.2014     
Mnchen  Filmwerkstatt  17.01.15     
Mnchen  Monopol  29.10.2014     
Nrnberg  Filmhaus  ab 13.11.2014     
Regensburg  Filmgalerie  ab 13.11.2014     
Saarbrcken  Filmhaus  ab 13.11.2014     
Wiesbaden  Caligari  25.01.2015  Homonale   

Logline

Ein Porträt über die Suche nach Zugehörigkeit, Liebe und der eigenen Identität.

 

 

Kurzinhalt

Der Dokumentarfilm GARDENIA - BEVOR DER LETZTE VORHANG FÄLLT zeichnet ein intensives, warmes Portrait von sechs Travestie-Darstellern, die auf ihre alten Tage auf einer Theaterbühne noch einmal einen Welterfolg feierten. Die Sechs haben in ihren Leben viel erlebt: Sie arbeiteten als Künstler und Prostituierte, ließen ihr Geschlecht umoperieren, wurden ausgegrenzt und innig geliebt. Auf ihre alten Tage fanden sie noch einmal den Mut, sich vor einem Weltpublikum auf die Bühne zu stellen - mit der großartigen Show „GARDENIA“ unter der Regie von Alain Platel und Frank van Laecke. Zwei Jahre tourten sie durch alle fünf Kontinente. Nun kehren sie heim in ihr eigenes, weit stilleres Leben.

 

 

Synopsis

Der Dokumentarfilm GARDENIA - BEVOR DER LETZTE VORHANG FÄLLT erzählt von der immerwährenden Suche nach Liebe, herben Enttäuschungen und Selbstzweifeln, aber vor allem von großem Mut. Dem Mut, etwas zu wagen, Neues zu beginnen, zu sich selbst zu stehen – egal in welchem Lebensalter! „Ich spiele niemanden in ‚GARDENIA’. Ich bin ich selbst“, sagt Andrea und überzieht ihre Tina-Turner-Perücke mit einem Nebel aus Haarspray. Am Spiegel neben ihr richtet Richard noch einmal sein Gebiss, bevor er tief in den Topf mit glitzerndem Lip-Gloss greift und sein Marlene-Dietrich-Outfit perfektioniert: Eine Gruppe alternder Homosexueller und Transsexueller erzählt in der Performance „GARDENIA“ von Alain Platel und Franck Van Laecke ihre Geschichten – in einem Stück ohne Worte, aber mit umso mehr körperlich-emotionalem Ausdruck.

Der renommierte belgische Regisseur Alain Platel ist als Revolutionär, Visionär und Neuerer des internationalen Tanztheaters bekannt und überschreitet als Regisseur immer wieder die Grenzen zwischen Tanz, Theater, Musik und Bildender Kunst. „Bühnenhexer“ Frank Van Laecke hatte sich als Regisseur von Opern und Musicals für Theater und TV einen Namen gemacht. Die Show, die eigentlich nur als eine Art Workshop geplant war, wurde wider Erwarten ein riesiger internationaler Erfolg. Die Bühnen-Senioren tourten über zwei Jahre durch alle fünf Kontinente! Nun, da sich die Show ihrem Ende nähert, kehren sie aus dem Rampenlicht nach Hause zurück und stellen sich ihrem alten, neuen Leben.

Die Sechs haben so ziemlich alles durchgemacht: Sie waren am Boden zerstört, haben sich wieder aufgerappelt und zurück an die Spitze gekämpft, um dann wieder tief zu fallen. In ihren langen und komplizierten Leben arbeiteten sie als Künstler und Prostituierte, ließen ihr Geschlecht umoperieren, wurden ausgegrenzt und geliebt.
Und sie fanden immer wieder Kraft und Mut, weiterzumachen: Danilo putzt in einem Bordell, Andrea will die Kommunisten in ihrem Heimatort ins Parlament führen und Richard plagt sich damit ab, Mandarin zu lernen – doch alle haben eines gemeinsam: sie schöpften Kraft aus ihrer gemeinsamen Zeit mit „GARDENIA“!
Für die Mitwirkenden des Films, die dachten, ihre besten Jahre lägen hinter ihnen, wurde die Bühnenshow „GARDENIA“ auf überraschende Weise zum Highlight ihres Lebens.


„In GARDENIA spiele ich nicht.
Ich bin ich selbst.“

In seinem Dokumentarfilm GARDENIA - BEVOR DER LETZTE VORHANG FÄLLT zeichnet Thomas Wallner ein überwältigend warmes und menschliches Portrait einer Gruppe von Menschen, die sich in der Grauzone zwischen einer Existenz als Mann und als Frau bewegen und jetzt das letzte Kapitel ihres Lebens beginnen. Es zeigt die ständige Suche nach Zugehörigkeit und Liebe und der Angst vor Einsamkeit im Alter.

 

 

Interview mit dem Regisseur Thomas Wallner

Wie ist dieser Film entstanden?

Gedreht wurde er ja in Belgien, den Niederlanden und Deutschland - aber die Idee dazu entstand während einer Zugfahrt irgendwo zwischen Montréal und Toronto. Ich telefonierte mit Wolfgang Bergmann, dem ARTE-Koordinator des ZDF, und er legte mir damals ans Herz, das Stück „GARDENIA“ auf dem TransAmériques Festival in Montréal anzusehen. Es stammte aus der Regie des genialen und wunderbaren Tanztheaterregisseurs Alain Platel, der sich mit Frank Van Laecke, einem Musical-Regisseur, zusammengetan hatte. Das Stück war so authentisch, anrührend und bewegend. Die Zuschauer waren total mitgerissen und es gab Standing Ovations. Mit Wolfgang Bergmann habe ich dann auch das erste Mal Alain Platel getroffen, ein ganz wunderbarer und unglaublich talentierter Mann, den Wolfgang schon lange kannte und der uns sofort seine Unterstützung zusicherte. Damit war die Idee für den Film geboren, aber produziert war er damit natürlich noch lange nicht. Als Christian Beetz von der gebrueder beetz filmproduktion mich dann anrief und sagte, er würde den Film mit mir produzieren – als Kino-Dokumentarfilm - musste ich nicht lange überlegen. Ich war sofort begeistert und sagte zu.

Meine Begeisterung hatte wahrscheinlich auch mit einer Episode meines Lebens zu tun, die damals bereits 25 Jahre zurücklag. Ich hatte während einer langen Indienreise in Chadigarh einmal zwei Monate mit Indiens Hijras zusammengelebt. Die Hijras sind Indiens drittes Geschlecht, meist männlich geboren und später umoperiert oder intersexuell oder auch weiblich. Das ist nie so eindeutig. Auf jeden Fall sind sie Teil einer jahrtausendealten Kultur. Ich wurde damals Zeuge von ihren Höhen und Tiefen, ihrer ewigen fruchtlosen Suche nach Liebe und dem riesigen Schmerz, der damit einhergeht, wenn man anders ist als die anderen, aber dennoch man selbst bleiben muss, weil man tief drinnen genau weiß, wer man ist. Das hat mich damals bewegt und bis heute klingt es noch in mir nach.

Wissen Sie, wie Alain Platel die Künstler für das Projekt „GARDENIA“ fand (z.B. Zeitungsanzeigen, über das Internet etc.?) Und wie kam die ganze Show überhaupt zustande?

Das Projekt begann ursprünglich mit Vanessa, einer der transsexuellen Darstellerinnen des Stücks. Sie saß zu Hause und schaute sich im Fernsehen einen Dokumentarfilm über ein kleines Kabarett in Barcelona an: „Yo Soy Asi“, in dem alte Transsexuelle und Travestiekünstler auftraten und das nun geschlossen werden sollte. Der Film berührte sie so sehr, dass sie in ihrem Freundeskreis damit begann, Darsteller für ein Theaterstück zusammenzustellen, das sie „GARDENIA“ nannte. Wie in dem Dokumentarfilm ging es um den letzten Abend eines Kabaretts, das seine Türen für immer schließen sollte. Vanessa ging mit ihrer Idee zu Alain Platel von der legendären belgischen Tanzkompanie „les ballets C de la B“, mit dem sie bereits gearbeitet hatte. Bald schloss sich ihnen der Musicalregisseur Frank Van Laecke an, der seinerseits einiges an Input für die Performance mitbrachte.

Sie nahmen auch noch einen gutaussehenden jungen schwulen Tänzer und eine Frau in die Truppe der Darsteller auf, um ein Gegengewicht herzustellen und die verschwindende Schönheit der alternden Transvestiten hervorzuheben und um ein klares Beispiel des
Männlichen und des Weiblichen zu präsentieren. Sie improvisierten monatelang, verwoben ihre eigenen Geschichten in das Stück und brachten Erinnerungsstücke aus ihrem Leben mit. So entstand diese Show „GARDENIA“.
Von Seiten der Choreographie war das wirklich eine Herausforderung, denn man muss bedenken, dass die Darsteller wirklich nicht mehr jung sind. Andrea brauchte sogar zwischendurch immer wieder Hilfe dabei, die Treppenstufen zur Bühne raufzukommen, vor allem wenn sie Kleid und Stöckelschuhe anhatte.
Alain und Frank haben eine einzigartige Form von Theater erschaffen, die man zwischen Tanz- und Performancetheater ansiedeln kann. Denken Sie an das Tanztheater von Pina Bausch – mit seiner Arbeit führt Alain die Ursprünge des modernen Tanzes weiter. Kombiniert man das mit alternden, sehr authentischen Travestiekünstlern und transsexuellen Künstlern in ihren 60ern und 70ern, erhält man am Ende etwas so Einzigartiges.

Was haben Sie für sich selber aus dem Dreh dieses Films mitgenommen, haben Sie Neues erfahren über das Leben als Schwuler oder Transsexueller?

Ich kann gar nicht unbedingt sagen, dass ich viel Neues gelernt habe, aber es hat mich darin bestärkt, noch weniger in Kategorien zu denken, wenn es um das Thema Geschlecht oder so geht. Gerrit stellt im Film ja auch die Frage:„Was ist eigentlich schwul?“
Er fühlt sich als Frau, hat 26 Jahre als Frau gelebt, aber mit einem männlichen Geschlecht. Nun trägt er wieder Männerkleidung, aber was sagt das aus? Er hat uns auch das beantwortet: gar nichts. Die Persönlichkeit eines Menschen bleibt immer die gleiche.
Im Grunde genommen geht es im Film gar nicht nur um das Schwul- oder Trans-sexuell-Sein. Die Themen sind viel universeller. Es geht um das Altern, die Einsamkeit, die oft damit einher geht, und die Suche nach Liebe, die uns ja alle umtreibt. Natürlich haben die Mitwirkenden in unserem Film eine ganz bestimmte Sicht darauf, weil sie eben schwul sind oder auch transsexuell und damit auch mit anderen Herausforderungen umgehen müssen.

Was ist für Sie das Wichtige an diesem Film?

Ich erinnere mich gut, wie wir angefangen haben, in Hamburg hinter der Bühne zu filmen. Das war unser erster Kontakt mit den Mitwirkenden. Axel Schneppat, unser Kameramann, und ich fühlten uns wie Eindringlinge, als die Künstler sich für die Show umzogen. Um uns herum waren Körper in allen möglichen Formen und Größen, die zum Teil ganz schön von der Zeit gekennzeichnet waren. Ich habe Narben von Operationen gesehen und all die Stellen, an denen Zeit und Schwerkraft ihre Spuren hinterlassen hatten. Die Mitwirkenden standen oft halbnackt im Raum und wechselten ihre Kostüme. Aber sie hatten trotzdem so eine Würde, so etwas Natürliches.
Sind wir mal ehrlich - die Vergänglichkeit der Jugend und Schönheit betrifft uns alle. Und wir leben in einer ständigen Ignoranz gegenüber dem Fakt, dass wir alle alt werden und sterben. Das ist so eine Art der Amnesie, ohne die wir gar nicht weiter leben könnten. Aber in der Zwischenzeit müssen wir leben! Und das haben die Mitwirkenden in meinem Film alle gemacht, sie hatten alle ein volles Leben, einige auf eine große und extravagante Art, andere eher still und unscheinbar. Obwohl alle sehr verschieden sind, haben sie für mich eines gemeinsam: sie gehen das Altern in Würde und mit Humor an. Das muss man erstmal schaffen. Was mich so an den Protagonisten fasziniert, ist, dass sie uns als Zuschauer versichern, dass wir keine Angst davor haben müssen, alt zu werden, die Schönheit zu verlieren oder nicht mehr begehrt zu werden. Das ist sowieso unvermeidbar.
 „Komm damit klar“, hat mir eine der Mitwirkenden gesagt. Damit hat sie ja recht. Was für eine Alternative haben wir denn? Wir müssen weitermachen. Aber wenn die GARDENIA-Darsteller trotz widrigster Umstände im Leben so viel Mut und Kraft in sich tragen, dann können wir das vielleicht auch, oder?

Können Sie sich vorstellen, was der Film für die Mitwirkenden bedeutet?

Zuerst mal muss ich sagen, dass sie während der Dreharbeiten echt toll waren. Wir haben sie wirklich hart rangenommen. Tagsüber haben wir mit Kran, Steadycam und Kamerawagen sechs Stunden lang die Show aufgenommen. Dann mussten sie jeden Abend noch mal zwei Stunden auf der Bühne stehen - in Stöckelschuhen auf einer schrägen Bühne in diesem großen, alten Theater in Gent. Nach der ersten Nacht waren sie kurz vor einem Zusammenbruch. Das war wirklich eine große Herausforderung für Menschen zwischen 60 und 70. Aber keiner von ihnen beschwerte sich, sie wollten den Dreh unbedingt. Sie wussten alle, dass dieser Film über die Show und ihre Protagonisten sehr besonders für sie werden würden. Sie sind sehr stolz auf „GARDENIA“. Über zwei Jahre lang waren sie immer wieder auf Tour, in 25 Ländern wurden sie aus ihrer Einsamkeit rausgeholt und konnten mit ihren Kollegen die Welt sehen. Der Film führt diese Reise auf eine Weise fort. Theater ist schön und flüchtig. Der Film aber wird ihre Performance und die Ausschnitte aus ihrem Leben noch lange nach ihrem Tod festhalten.

 

 

Regie

Thomas Wallner, geb. 1966 in Bad Tölz, ist Regisseur, Autor, Produzent und Game- Developer für Dokumentarfilme, TV-Programme, Spiele und interaktive Produktionen. Neben innovativen Cross-Media Formaten schrieb und produzierte er fünf international ausgezeichnete Dokumentarfilme, die in über 30 Ländern ausgestrahlt wurden.
Im Laufe seiner Karriere gewann er zwei Emmy Awards für interaktive Produktionen und wurde für drei weitere nominiert. Er erhielt zwei Gemini Awards, eine Goldene Rose, den SXSW Interactive Award, zwei Webby Awards und zwei CNMA Auszeichnungen.

FILMOGRAFIE

2012 BEVOR DER LETZTE VORHANG FÄLLT (Dokumentarfilm, Autor/Regie)
2011 Die Guantanamo-Falle (Dokumentarfilm, Autor/Regie) http://www.guantanamotrap.com/de
2008 Inside Hana’s Suitcase (Dokumentarfilm, Autor)
2006 Tropicana (Dokumentarfilm, Autor/Regie)
2005 Mozartballs (Dokumentarfilm, Autor)
2004 Beethoven‘s Hair (Dokumentarfilm, Autor)
1996 Solidarity Song – The Hanns Eisler Story (Dokumentarfilm, Co-Regie und Co-Autor)  1992 My War Years: Arnold Schoenberg (Dokumentarfilm, Co-Regie und Co-Autor)

 

 

Produktion

gebrueder beetz filmproduktion (Berlin, Hamburg, Köln, Lüneburg) zählt zu den wichtigsten unabhängigen Dokumentarfilm-Produzenten in Deutschland. Die Filme wurden mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, wie dem Deutschen Filmpreis, drei Mal mit dem Grimme-Preis, dem Cinema for Peace Award und der Oscar-Nominierung im Jahre 2013.
Die gebrueder beetz filmproduktion produziert über alle Genres hinweg non-fiction Programm, vom Kinofilm (“Herbstgold“, “Mittsommernachtstango“), über Do- kumentationen („Blood in the Mobile“, „FC Barcelona“, „Open Heart“, „Madiba: das Vermächtnis des Nelson Mandela“), prime-time Doku-Fiction („Mord im Hause Medici“, „Die Helden der Titanic“, „Die Frauen der Wikinger“), TV-Reihen („Die Kulturakte“, „Neuseeland von oben“), cross-mediale Formate („Islands Künstler und die Sagas Interactive“, „Make Love“) bis hin zum täglichen Trend- und Kultur Magazin EINSWEITER.
Diese innovativen Formate bringen Qualität und Quote zusammen und zeigen, dass Kultur heutzutage interessant, zeitgemäß und erfolgreich vermittelt werden kann. Hinzu kommt nun das Feld der fiktionalen Produktionen. Hier entwickelt und produziert die gebrueder beetz filmproduktion seit 2012 international co-finanzierte Kino- und Fernsehfiction für den nationalen und internationalen Markt.