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ELSEWHERE
Nikolaus Geyrhalter
Österreich 2001, 35 mm, 240 Min
DOKUMENTARFILM
Irgendwo in Niger. Schnaubende Maultiere, Hundegebell. Ziegen laufen durchs Bild, ein Kind schreit. Szenenwechsel. Eine Tankstelle in Karigasniemi / Finnland. Weit und breit ist nichts zu sehen, es ist schon dunkel. Ein Mann kommt auf einem Snow-Scooter angerauscht, um zu tanken. Es ist Ouvlä Hansa. Sein zu Hause ist die Tundra, das karge Land zwischen Norwegen und Finnland. Was der Rentierzüchter von seinem Leben in der menschenfeindlichen Gegend zu berichten weiß, rührt und wundert zugleich.
Ein junger österreichischer Regisseur hat sich an ein seltenes Experiment gewagt. In seinem vierstündigen Dokumentarfilm "Elsewhere" nähert er sich behutsam Lebensformen jenseits der Zivilisation. Und erzählt in zwölf Episoden Geschichten aus einer anderen Welt. Dabei hat er die Traditionen und Riten, die kleinen Eigenheiten, den Stolz und die Schönheit, den Respekt vor der Natur und dem Leben dieser Menschen in wunderbaren Bildern festgehalten.
Die Tuareg in Ekeschi und Ayr in Niger begrüßen sich mit einem wundersamen Handschnippen. Sie geben sich etwa zehn mal die Hand und schnippen sie dann immer wieder zur Seite weg. Das alles geschieht sehr langsam, fast zeitlupenartig. Die Tuareg leben in großen Familienverbänden. Ihr Tagesgeschäft ist die Kamelzucht. Über ihre Kamele haben sie nichts Nettes zu berichten: "Die Tiere sind verrückt, sie gehorchen selbst dann nicht, wenn du ihnen etwas zu essen gibst." Die Männer erzählen von ihre Vorfahren, die hundert Jahre zuvor das Land besiedelten. Und die Frauen schimpfen über die Kinder: "Wenn sie klein sind, muss man für sie sorgen, erst wenn sie groß sind, sind sie nützlich. Sie weiden die Tiere und helfen in der Familie."
| Frankfurt |
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ab 21. November 2002 |
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(Mal seh'n Kino) |
| Berlin |
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ab 12. Dezember 2002 |
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(fsk Kino) |
| Hamburg |
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ab 30.Januar 2003 |
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(3001 Kino) |
| Köln |
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ab 6.März 2003 |
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(Filmhaus Kino) |
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