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CREDITS

Deutschland 1998 - 2003, 35 mm, Farbe, Dolby SR, BW 1: 1.85, 129 Min., teilw. OmU

Eine Christoph Hübner Filmproduktion
gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Filmstiftung NRW und dem Kuratorium junger deutscher Film

Verleihförderung durch Filmstiftung NRW

Regie und Kamera Christoph Hübner
Produktion und Montage Gabriele Voss
Kamera Christoph Hübner
2. Kamera Christoph Böll, Leif Karpe
Kameraassistenz Mirko Krüger
Produktionsassistenz Claudia Ferda

Mitwirkende
Spieler Mohammed Abdulai, Francis Bugri, Claudio Chavarria, Heiko Hesse
Trainer Edwin Boekamp, Ingo Preuss, Georg Kreß, Theo Schneider, Peter Wongrowitz, Michael Skibbe, Bernd Krauss, Matthias Sammer, sowie Sven Kirchhoff (Leiter Jugendhaus BVB) u.v.a.

Drehorte
Dortmund, Ruhrgebiet, Spanien, Türkei, USA, Chile, Ghana

Pressebetreuung
movie.relations
Barbara Obermaier
Hansaring 66
50670 Köln
Tel.: 0221 - 346 39 60
Fax: 0221 - 346 39 59
info@movierelations.de

 

Grußwort von Herrn
Minister Dr. Michael Vesper
zum Dokumentarfilm

"Die Champions"


Eine Langzeitdokumentation der Wittener Filmemacher
Christoph Hübner und
Gabriele Voss

Viele Jugendliche träumen davon, ein Star zu werden. Ob Superstar in der Musik der Fernseh-Branche oder eine Karriere im Sport – die Sehnsüchte und Wünsche von Jugendlichen sind vielfältig. Der Traum vom Fußball steht dabei ganz oben.

Mit seiner Langzeitdokumentation über den Spielernachwuchs von Borussia Dortmund gewährt der Filmemacher Christoph Hübner Einblicke in eine der Keimzellen für große Karrieren im Fußball. Der Blick auf die jungen Spieler, lange bevor sie in das Rampenlicht der Bundesliga treten, zeigt, von wie vielen Faktoren eine Fußballkarriere abhängt, welche Höhen und Tiefen die Sportler durchleben und welches Maß an Durchhaltevermögen und Ausdauer nötig ist, um dem Ziel, ein Fußballprofi zu werden, näher zu kommen.

Christoph Hübner und Gabriele Voss haben mit DIE CHAMPIONS über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg ein einmaliges Filmprojekt realisiert. Die Lebensgeschichte von vier Jugendlichen wurde mit der Kamera beobachtet, dokumentiert und anschließend auf die Länge eines Kinofilms verdichtet. Der Dokumentarfilm DIE CHAMPIONS ist aber nicht nur ein Zeugnis für den großen Stellenwert des Fußballs in unserem Lande, sondern auch ein bemerkenswertes Beispiel für die lebhafte Filmkultur in Nordrhein-Westfalen. Beide Filmemacher leben und arbeiten seit langem in NRW und haben sich hier auch filmpolitisch immer wieder engagiert.

In meiner Funktion als Kultur- und Sportminister habe ich gerne die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen. Ich wünsche dem Film und seinen Machern einen erfolgreichen Kinostart und hoffe, dass er vor allem die Jugendlichen erreicht, die nicht nur von einer Karriere tatsächlich als Fußballprofi träumen, sondern sich mit den realen Bedingungen dafür auseinander setzten wollen.


Dr. Michael Vesper
Minister für Städtebau und Wohnen,
Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen



DIE CHAMPIONS
Der Traum vom Fußball

Ein Film von Christoph Hübner und Gabriele Voss

Kinostart: 10.07.2003

 

DER FILM

Die Nachwuchsfußballer von Borussia Dortmund. Mehrere Male Deutscher Meister, mit der A-Jugend sogar fünfmal hintereinander. Die Spieler kommen von überall her: aus Ghana, Chile, Spanien, aus der Ukraine, aus allen Ecken Deutschlands, aber auch aus Dortmund und Umgebung. Sie wurden von Talentspähern gesichtet und aus den Besten ihre Jahrgangs ausgewählt. Sie leben zu Hause oder in einer eigenen Jugendhaus des Vereins. Sie träumen von einer Karriere als Profi. Bei Borussia Dortmund oder anderswo.

"Wir leben hier wie in einer großen Familie - einer sehr großen Familie."
Sven Kirchhoff, Leiter des BVB-Jugendhauses

Einige von ihnen haben Grimme-Preisträger Christoph Hübner und Gabriele Voss über Jahre begleitet bei ihrem Versuch, den Traum von einer Profikarriere zu verwirklichen. Wer schafft den Sprung? Wer wird sich durchsetzen, wer zurückbleiben? Und für die anderen: Aus der Traum? Und was kommt danach?

"Die Chance, die kriegst du nicht so häufig, vielleicht auch nur einmal. Und wenn du da nicht vernünftig danach lebst und trainierst, dann fällst du raus. Dann bist du nicht dabei. Und dann endest du irgendwann mal in der Regionalliga und spielst mit 35 gegen Borussia Dortmunds junge Amateure und denkst dann: ,Ja, guck mal, hier habe ich auch vor zwanzig Jahren gespielt und habe nichts aus mir gemacht.' Das kann passieren."
Edwin Boekamp, Trainer Amateure

DIE CHAMPIONS ist ein dokumentarischer Kinofilm, der vom Fußball handelt und vom Leben erzählt. Eine Langzeitbeobachtung über vier junge Fußballer, über ihren Kampf um den Aufstieg ins Profigeschäft, über Siege und Niederlagen, über persönliche Tragödien und Rückschläge, über drei nicht ganz alltägliche Jahre als Nachwuchsfußballer bei Borussia Dortmund. Bei Borussia Dortmund oder anderswo.

DIE SPIELER

Francis Bugri war schon immer seinem Alter voraus und alle prophezeien ihm eine große Karriere. Aber: "...nach oben kommen ist das eine", sagt sein Trainer, "oben bleiben und sich oben durchsetzen, das ist das andere..."

"Ich möchte mein Hobby zum Beruf machen. Es ist das, was mir Spaß macht, und es ist auch mein Leben. Es ist einfach ein Traum."
Francis Bugri

Heiko Hesse hat ein gutes erstes Jahr in der A-Jugend gespielt, mit dem zweiten Jahr ist sein Trainer nicht so zufrieden. Manche halten ihn für zu intelligent für den Fußball. Neben dem Training interessiert er sich für Aktien und nimmt die Schule sehr ernst. Auch für den Fall, dass es mit dem Fußball nichts wird.

"Wenn ich da hin will, dann muss ich alles Mögliche tun: Dann muss ich den größtmöglichen Willen haben, den größtmöglichen Ehrgeiz, muss viel trainieren. Aber auf der anderen Seite kann man sich ja auch selber einschätzen, dass man sagt: Hör mal zu, es ist ziemlich schwer. Also bleib auf dem Teppich."
Heiko Hesse

Mohammed Abdulai wurde in Ghana für den BVB entdeckt und ist mit großen Hoffnungen nach Dortmund gekommen. Für Mohammed liegt letztlich alles in Allahs Hand, aber was er tun kann, um Profi bei Borussia zu werden, das wird er dazu tun. Von Zeit zu Zeit ergreift ihn die Sehnsucht nach seiner Heimat...

"Das Team ist weltberühmt. Wenn du in Afrika sagst, dass du bei Borussia Dortmund spielst, respektieren sie dich mehr."
Mohammed Abdulai

Claudio Chavarria aus Chile verließ schon mit 13 Jahren sein Elternhaus, um zunächst in Santiago Fußball zu spielen. Mit 17 kam er nach Dortmund. "In Südamerika wollen die Leute schönen Fußball sehen, nicht nur laufen und kämpfen wie in der Bundesliga," stellt Claudio nach einiger Zeit in Deutschland bitter fest....

"Ich träume, ich spiele bei Borussia, weißt du, gegen München. In München, habe ich ein Tor gemacht. 2:1 für Borussia, zwei Tore von mir. Ich träume, weißt du."
Claudio Chavarria

 

DIE FILMEMACHER

CHRISTOPH HÜBNER

Geboren 1948 in Heidelberg, Abitur in Hamburg. Jurastudium in Heidelberg.
1967 beginnt Hübner mit fotografischen Arbeiten und der Theaterarbeit im "Theater im Gewölbe" in Heidelberg. Er setzt sein Jurastudium in München, bevor er 1971 an die HFF Hochschule für Fernsehen und Film München wechselt. Von 1975 - 1978 hat Hübner eine Professor an der Filmklasse der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg inne. Später nimmt er weitere Lehrtätigkeiten an verschiedenen Universitäten, Kunstakademien und Filmhochschulen an und reist für das Goethe-Institut in alle Welt.

Seit 1975 ist Christoph Hübner zudem als Regisseur und Produzent tätig.
1978 wechselt er ins Ruhrgebiet, dort Gründung des RuhrFilmZentrums und der Christoph Hübner Filmproduktion. Schwerpunkte seiner Filme: Lebensgeschichten, das Ruhrgebiet, Künstler, das Filmemachen - oft in Zyklen. Die Filme, die zumeist in Zusammenarbeit mit Gabriele Voss entstehen, werden im Fernsehen, aber auch im Kino gezeigt. Sie erhalten internationale Aufmerksamkeit und zahlreiche Preise, darunter den Adolf-Grimme-Preis, den Jugendfilmpreis Oberhausen, den Wittener Kunstpreis und den Spezial Award FFA Paris.

GABRIELE VOSS

Geboren 1948, Klosterschule, Abitur. Dolmetscherstudium Französisch und Russisch, abgebrochen, dann Germanistik und Soziologiestudium. Theaterarbeit in Heidelberg und München, Promotion Dr. phil. über Wahrnehmungstheorie und Ästhetik.

Seit 1972 Filmarbeit, überwiegend in Zusammenarbeit mit Christoph Hübner. Mitbegründung des RuhrfilmZentrums. Lehrtätigkeiten an Hochschulen und Universitäten. Reisen für Goethe-Institute mit eigenen Filmen. 1985 Geburt des Sohnes David. Arbeitsschwerpunkte: Buch, Dramaturgie, Montage.

Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter "Die Kunst, die Welt zu zeigen" (1980), "Der zweite Blick" (1983), "Dokumentarisch Arbeiten" (1998) und "Ins Offene - Dokumentarisch Arbeiten II" (2001).

Auswahl gemeinsamer Filme

1978/1979 "Lebensgeschichte des Bergarbeiters Alfons S." (8 Teile)
1979-1998 "PROSPER / EBEL - Chronik einer Zeche und ihrer Siedlung" (6 Filme)
1985-1993 "Menschen im Ruhrgebiet" (5 Filme)
1988/1989 "Vincent van Gogh - Der Weg nach Courrières"
1993/1994 "Anna Zeit Land"
1994-2001 "Dokumentarisch arbeiten" (13 Folgen)
2001/2002 "Wagner || Bilder"
1998-2003 "Die Champions"