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Crew

Konzept, Drehbuch & Regie
Milo Rau

Recherche & Casting
Eva-Maria Bertschy

Bühne & Ausstattung
Anton Lukas

Ton Tribunal
Jens Baudisch

Produktionsleitung Tribunal
Mascha Euchner-Martinez
Eva-Karen Tittmann

Casting vor Ort
Chrispin Mvano
Jean-Moreau Tubibu

Assistenz Regie & Recherche
Mirjam Knapp

Gerichtsschreiberin Berlin
Kathrin Röggla

Öffentlichkeitsarbeit
Yven Augustin

Redaktion Begleitbuch
Rolf Bossart
Eva-Maria Bertschy
Mirjam Knapp

Corporate Design
Nina Wolters

Kamera
Thomas Schneider

Ton Film
Marco Teufen
Jens Baudisch

Schnitt
Katja Dringenberg

Komposition Musik
Marcel Vaid

Produktionsleitung Film
Kirsten Schauries

Creative Producer Film/ Transmedia
Sebastian Lemke

Produzenten Film / Transmedia
Arne Birkenstock (Fruitmarket Kultur und Medien)
Olivier Zobrist (Langfilm)

 


Das Kongo Tribunal


Ein Film von Milo Rau

Kinostart: 16.11.2017


Trailer

 

SPIELPLAN

StadtKinoTerminInfo
AachenApollo18.12.2017
AugsburgThaliaab 28.12.2017
BerlinHackesche Höfe Filmtheaterab 16.11.2017am 13.11. Premiere mit Gästen
BerlinTilsiter Lichtspieleab 16.11.2017
BerlinSchaubühne18.11.2017Symposium
BerlinAcud Kinoab 16.11.2017
BerlinMoviemento20.11.2017Sonderveranstaltung mit Gästen
BerlinEva Lichtspiele22.11.+26.11.2017am 22.11. Sonderveranstaltung mit Gast
BerlinCity Wedding21.11.+22.11.2017am 21.11. Sonderveranstaltung mit Gästen
BerlinEiszeitab 16.11.2017
BerlinDelphi Luxab 16.11.2017
BochumEndstation 11.12.2017Sonderveranstaltung zum Tag der Menschenrechte
DortmundSweetsixteen20.11.+27.11.2017
DortmundKino im U25.+26.+28.01.2018
DresdenKino im Dachab 16.11.2017
EssenFilmstudio26.11.-28.11.2017
FrankfurtOrfeos Erbenab 16.11.2017
FrankfurtMal Seh´n3.+10.+17.12.2017Matineen
Frankfurtpupille18.12.2017
FreiburgFriedrichsbau20.11.+27.11.2017
FürthBabylonab 23.11.2017
HamburgAbatonab 17.11.2017am 17.11. Sonderveranstaltung mit Gästen
HamburgKampnagel29.11.2017Symposium
HamburgAlabama29.11.+30.11.+4.12.2017
HannoverKino im Künstlerhaus17.11.-24.11.2017
HannoverKinos am Raschplatz20.+21.+27.+28.01.2018
HeidelbergKarlstor16.11.2017
IngolstadtUnionab 16.11.2017
JenaUFC22.11.2017
KarlsruheKinemathek11.+17.01.2018
KölnFilmforum8.11.2017Premiere mit Gästen
KölnSchauspiel im Depot15.11.2017Symposium
KölnFilmpaletteab 16.11.2017
KölnOff Broadway25.11.2017mit dem kunstsalon und der Filmsociety
KonstanzZebra 16.12.2017
LeipzigSchaubühneab 16.11.2017
LeipzigCinematheque10.-13.12., 15.+19.+20.12.2017
LudwigsburgCaligari22.11.2017Produzent Arne Birkenstock zu Gast / in Koop mit Haus des Dokumentarfilms
MainzCinemayence18.-21.01.2018
MünchenMarstall19.11.2017Symposium
MünchenStudio Isabellaab 23.11.2017
MünchenWerkstatt Kino19.12.2018
Neustadt/HolsteinKoki im Kinocenter22.02.2018
NürnbergFilmhausab 16.11.2017
OldenburgCine Kab 16.11.2017
RottenburgKino im Waldhorn07.12.2017
SingenWeitwinkel Kino14.12.2017
TübingenArsenalab 23.11.2017Matinee
UlmObscuraab 16.11.2017
WasserburgUtopia14.-20.12.2017

 

 

SYNOPSIS

Das Kongo Tribunal“ durchleuchtet anhand eines Tribunals vor Ort im Ostkongo und in Berlin die Gründe und Hintergründe für den seit bald 20 Jahren andauernden Krieg im Gebiet der Großen Seen. Dabei entsteht ein menschlich erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableauder neokolonialen Weltordnung.

„Das Kongo Tribunal“ versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des Kongokriegs in Bukavu – der Provinzhauptstadt der vom Krieg am direktesten betroffenen Provinz Süd-Kivu – und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das als Reaktion auf die Passivität der Internationalen Gemeinschaft der jahrzehntelangen Straflosigkeit in der Region entgegenwirken sollte. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern vor allem um die Kontrolle über Rohstoffe. Die Toten gehen in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis. Inszeniert und doch hyperreal und politisch höchst relevant. Mehr als hundert Journalisten aus der ganzen Welt nahmen an den Tribunalen in Ostafrika und Europa Teil, um über das „größenwahnsinnigste Kunstprojekt unserer Zeit“ (Radio France Internationale – RFI) zu berichten.

Der Dokumentarfilm „Das Kongo Tribunal“ läßt die Ereignisse und Verhandlungstage dieses spektakulären Projektes auf der großen Leinwand lebendig werden. Die Hearings in Bukavu und Berlin wurden zeitgleich mit sieben Kameras aufgezeichnet, im Vorfeld der Tribunale führten mehrere Recherchereisen und Drehphasen das Filmteam zu den zentralen Schauplätzen des Konflikts mitten im Bürgerkriegsgebiet, in entlegene Dörfer und unzugängliche Minenareale. Wir lernen die Menschen und ihre Geschichten kennen: Opfer und Täter, Regierung und Opposition, Militärs und Rebellen, Menschenrechtsaktivisten, lokale Bergleute und Vertreter multinationaler Minenkonzerne. Der Film zeichnet mittels eindringlicher Untersuchungen ein unverschleiertes Porträt dieses gewaltigen Wirtschaftskriegs – seiner ökonomischen und politischen Ursachen genauso wie seines konkreten Gesichts vor Ort. Ein Film über einen Konflikt globalen Ausmaßes, in dem es nicht um Sieg oder Niederlage geht, sondern um die Frage, was uns der Reichtum der ersten Welt eigentlich wert ist und wie lange wir noch bereit sind, an diesem „gut gemeinten Genozid“ teilzunehmen.


Pressestimmen

„One of the most ambitious pieces of political theatre ever staged.“ - THE GUARDIAN

„Ein Wahnsinnsprojekt! Wo die Politik versagt, hilft nur die Kunst.“ - DIE ZEIT

„Bürgerkriege, Völkermord, durchgeknallte Attentäter: Kein anderer Theaterregisseur beschäftigt sich seit Jahren so hartnäckig mit den abgründigen Kapiteln der Weltgeschichte wie der Schweizer Milo Rau.“ - SRF

„Während des Kongo Tribunals wird zwar auch Vergangenheit gehoben, aber eigentlich soll Zukunft entwickelt werden.“ - DIE ZEIT

„Gefordert ist ein neues Wertesystem. Das Kongo-Tribunal ist ein erster Schritt in diese Richtung.“ - SWR 2

„Das größenwahnsinnigste Kunstprojekt unserer Zeit“ - RADIO FRANCE INTERNATIONALE – RFI

„Ein öffentlicher Raum der Bewusstseinsveränderung.“ - NZZ

„Mehrfach wird herausgestrichen, dass dieses von dem Schweizer Regisseur Milo Rau einberufene Tribunal zwar als Theater auftrete, aber als Anfang für den Weg zu echter Gerechtigkeit gelten könne.“ - FRANKFURTER RUNDSCHAU

„Vielleicht hilft uns das mehr als ein reales Verfahren.“ - ORF

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