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AUF DER SICHEREN SEITE

Deutschland 2009, 80 Minuten

 

Regie
Corinna Wichmann,
Lukas Schmid

Buch
Corinna Wichmann

Kamera
Lukas Schmid

Ton
Ulla Kösterke

Montage
Gesa Marten,
Rune Schweitzer

Schnittassistenz
Nina von Guttenberg

Musik
Mario Mammone

Tongestaltung
Emil Klotzsch

Mischung
Emil Klotzsch,
Gerald Cronauer

Grafik
Framefloor,
Thomas Schmidl

Coloristin
Rosali Jung

Transkript und Übersetzung
Claudia Sárkány,
Sunita Schulz-Yadav

Produktionsassistenz
Sonja Hempel,
Ulla Wätzig

Aufnahmeleitung
Peter Hunter,
Anja Narholz,
Sushma Veerappa

Producerinnen
Kerstin Krieg,
Anahita Nazemi

Herstellungsleitung
Cornelia Kellers

Redaktion
Kathrin Brinkmann, ZDF/arte

Produzent
Gerd Haag

Produktionsförderung
Filmstiftung NRW, FFA


AUF DER SICHEREN SEITE

Ein Dokumentarfilm von Corinna Wichmann und Lukas Schmid

Kinostart: 29. April 2010


Trailer

 

Kurztext


Seit 2007 lebt die Mehrheit der Menschen weltweit in Städten. Auf allen Kontinenten wachsen immer mehr Städte zu Megacities heran. Die Privatisierung des städtischen Raumes wird immer häufiger zum Ausweg aus den ungelösten Problemen zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten.

Die Auflösung der städtischen und sozialen Gemeinschaft schreitet voran: hohe Mauern, Elektrozäune, Videoüberwachung und bewaffnete Sicherheitskräfte sind eine Antwort der höheren Einkommensklassen auf diese Entwicklung. In sogenannten „Gated Communities“ wird ihnen ein Leben „auf der sicheren Seite“ garantiert.

Der Dokumentarfilm von Corinna Wichmann und Lukas Schmid zeigt Innenansichten von drei Gated Communities auf drei Kontinenten:


Wir treffen die Immobilienmaklerin Brenda in ihrer Community DAINFERN, in Johannesburg / Südafrika, einer Stadt mit den höchsten Mordraten der Welt.

Wir begleiten Mr. Misra durch seine Community PALM MEADOWS in der überbevölkerten und chaotischen Stadt Bangalore / Indien.

In Las Vegas lernen wir Stacy kennen, der in seiner exklusiven Community SPANISH TRAIL nach wahren Freunden sucht.


Der Film zeichnet ein komplexes Bild der Gated Communities. Durch das detaillierte Porträt von Bewohnern und Bediensteten, von Lebensumständen inner- und außerhalb der privatisierten Areale bietet der Film eine selten mögliche Innenansicht des Lebens AUF DER SICHEREN SEITE.

Synopsis

Seit 2007 lebt die Mehrheit der Menschen weltweit in Städten. Vor allem dort, wo Arm und Reich weit auseinander liegen, hat diese Entwicklung verheerende Folgen. Die Stadtverwaltungen verlieren unter den neuen, extremen Bedingungen ihre Kontrollfunktion. Sie schaffen es nicht, das Wachstum zu steuern, und auch die Sicherheit der Bevölkerung können sie nicht mehr gewährleisten.


Hohe Mauern, Elektrozäune und private Sicherheitsdienste scheinen die Antwort der höheren Einskommensklassen auf diese Probleme zu sein – egal wo auf der Welt. Wer es sich leisten kann, zieht sich in sogenannte „Gated Communities“ zurück – weitläufige Areale im städtischen Raum, die von Mauern umschlossen und nur für ihre Bewohner zugänglich sind. Hier wird ein Leben „auf der sicheren Seite“ garantiert.

Der Film AUF DER SICHEREN SEITE portraitiert drei exklusive Gated Communities auf drei Kontinenten.


Wir treffen Brenda in ihrer Community DAINFERN. Sie ist Immobilienmaklerin in Johannesburg / Südafrika, der Stadt mit einer der höchsten Mordraten der Welt. Während Bangalore im Süden Indiens im Chaos versinkt, begleiten wir Mr. Misra durch seine Community PALM MEADOWS. Mr. Misra ist ein indischer Familienvater und erfolgreicher Unternehmer, der versucht, den Verkehrskollaps in Bangalore mit politischen Konzepten aufzuhalten. In Las Vegas lernen wir Stacy kennen, der in seiner glamourösen und exklusiven Community SPANISH TRAIL nach wirklichen Freunden sucht.


AUF DER SICHEREN SEITE macht nicht nur deutlich, dass der städtische Raum sich mehr und mehr privatisiert. Er zeigt auch, welche große Rolle dabei verschiedene ungelöste gesellschaftliche Konflikte wie Apartheid, Kastensystem und große Einkommensunterschiede spielen. Wie Unterschiede von Herkunft, Zukunfts- und Überlebenschancen im wahrsten Sinne zementiert werden, dokumentiert der Film auf anschauliche und spannende Weise.

SPANISH TRAIL in Las Vegas / USA

Stacy Standley ist nach SPANISH TRAIL gezogen, weil er einen Kompromiss mit seiner Frau suchte. Sie wollte Glamour, arbeitet in einer schicken Boutique im angesagten Hotel/ Casino Wynn. Er wollte Natur und Freiheit, schließlich war Stacy immer ein begeisterter Sportler und Abenteurer. Er arbeitete für den World Wildlife Fund in Indien, war Bergsteiger, erkundete neue Skigebiete, indem er per Fallschirm aus Hubschraubern sprang. 49 Jahre lang war Stacy Junggeselle, mit vielen weiblichen Begleiterinnen, mit einem regen sozialen Leben in Aspen, wo er sogar Bürgermeister war. Dann lernte er Poochie kennen, die verwitwete Inderin, die früher Modell war und Stacys Herz eroberte. Sie nahmen einen Hund in ihre Familie auf, an dem sie hängen wie an einem Kind. Nun ist ihr Hund Scooter alt und kann nicht mehr fliegen, was das Leben für Poochie und Stacy schwierig macht. Aber sie haben Pläne: Sobald Scooter gestorben ist, wollen sie die Stadt verlassen und im Winter in Indien, im Sommer in Aspen leben.

DAINFERN in Johannesburg / Südafrika

Brenda lebt seit 17 Jahren in der Gated Community und arbeitet als Immobilienmaklerin. Sie spielt begeistert Golf, liebt die Nachbarschaft und ist überzeugt davon, dass Südafrika eine großartige Zukunft hat.

Aufgewachsen als privilegierte weiße Bauerntochter während der Apartheid, ist sich Brenda der Diskrepanz zwischen arm und reich als natürlichen, unveränderbaren Zustand bewusst. Mit ihren freundschaftlichen Gesten ihrer Haushälterin gegenüber, mit den Charity-Aktionen, die sie organisiert, oder mit ihren Kleiderlieferungen in das Wellblechhüttendorf Zewenfontain überspringt sie diese Einkommensgräben auf ihre warme und großherzige Art. Was ihr allerdings als Weltverbesserung ausgelegt werden könnte, ist in Wirklichkeit auch Selbstzweck. Sie positioniert sich mit diesen Gesten ganz bewusst auf der Seite der Einkommenselite, der Seite der wirtschaftlichen Gewinnern. Ihr Wunsch hinter den Mauern von Dainfern zu wohnen, hat seinen Ursprung nicht nur im Schutz vor Gefahren. Diese Wohnform ist für Brenda vielmehr auch Rangabzeichen ihrer sozialen Schicht: Der Wohnort wird zum Leistungs-, das karitative Gewissen zum Zugehörigkeitsbeweis.

PALM MEADOWS in Bangalore / Indien

Zur Zeit des Drehs hat Mr. Misra gerade auf die Parlamentswahlen in Indien hingearbeitet. Er musste sich entscheiden, ob er die konservative oder die linke Partei bedient. Entschieden hat er sich für die Rechten. Aber seine politische Kraft ist dennoch gering geblieben. Das hat er sich bestimmt anders ausgemalt, schließlich war er Gewinner einer Show, „Indien sucht den neuen Führer“, eine politische Talentshow, die er gewann.

Mr. Mirsa lebt als indischer Familienvater, als erfolgreicher Unternehmer und als Bewohner einer Gated Community, in einem bewusst eingerichteten Mikrokosmos. Er lebt in einer selbst gestalteten Blase, die seinem Ideal von westlicher Lebensqualität - so sehr Indien das überhaupt zulässt – am nächsten kommt. Dieser Entwurf wäre natürlich für alle Bewohner Indiens und Bangalores erstrebenswert, bleibt aber für die meisten Inder in naher Zukunft Utopie. Morgens bringt Misra seine Kinder zum Schulbus, geht dann im Clubhaus schwimmen. Danach beantwortet er Emails und liest. Oft hat er PR-Termine in der Stadt, wird als Redner eingeladen, dann fährt ihn sein Chauffeur durch die Stadt, durch die quälenden Autoschlangen im Dauerstau.

Der Stau, die fehlende Infrastruktur, das sind Misras Themen. Er träumt und kämpft für ein strukturiertes und organisiertes Indien. Wenn es in seiner Gated Communitiy klappt mit der Ordnung und Sauberkeit, dann muss es doch auch draußen funktionieren. So will er den Kokon, in dem er lebt, sukzessive auf ganz Indien übertragen – oder mindestens so viel verbessern, wie es nur geht, und davon würden alle profitieren.

Kommentar der Regisseurin Corinna Wichmann

Als ich im Jahr 2004 mit der Recherche begann, waren „Gated Communities“ noch ein absolutes Novum. Auch der Begriff „Sicherheit“ war für mich eher mit Gefängnissen, Geldtransporten und Flughäfen verbunden, nicht jedoch mit Eigenheimsiedlungen. Doch das Bewusstsein für Gefahren und der Umgang damit haben sich in den letzten Jahren stark verändert. „Gated Communities“ sind näher gerückt und das Thema ist heute aktueller denn je.

Über die lange Zeit der Recherche, Vorbereitung und Finanzierung dieses Films ist meine Faszination für den Stoff nie erloschen.

Für mich bleibt es ein Rätsel, warum Menschen freiwillig hinter hohen Mauern leben.

Wir wollten einen Film machen, der nicht nur ein globales, städtebauliches Phänomen erzählt, sondern wollten erreichen, dass der Zuschauer eine Nähe zu Personen und Orten erleben kann. Wir wollten nicht aburteilen, sondern ausloten, beobachten, verstehen.

Ich freue mich über den Film, über seine Offenheit und Ambivalenz.

Doch trotz des Verständnisses bleiben „Gated Communities“ für mich ein Zeichen dafür, dass die Freiheit in der globalisierten Welt schwindet. Man gibt sich mit Bequemlichkeit und einer gut kontrollierbaren Kapitalanlage zufrieden, statt sich für eine lebendige Gesellschaft einzusetzen.

Corinna Wichmann, 21.10.2009

 

Abgeschottete und bewachte Wohnanlagen

Gated Communities sind bewachte Wohnanlagen für die gehobene Mittelschicht oder Oberschicht, die meist durch einen Zaun oder eine Mauer vom Rest der Gesellschaft

abgeschottet werden. Die Größe der Anlagen variiert von einigen separierten Wohneinheiten bis hin zu komplexen Siedlungen für bis zu 100 000 Einwohner, die über eine eigene Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Krankenhäusern verfügen.

Die erste Gated Community wurde um 1850 in den USA gegründet, mittlerweile leben über 10 Millionen Amerikaner in bewachten Wohnanlagen. Neben den Vereinigten Staaten finden sich Gated Communities vor allem in Ländern mit erheblichen sozialen Ungleichgewichten, etwa Südafrika, Brasilien, Argentinien oder anderen ehemaligen Kolonialstaaten. Seit Mai 2008 ist die erste Gated Community in Deutschland, die in Potsdam errichtete Arcadia, komplett ausverkauft.

Alexander Kruse

Die geschlossene Gesellschaft

Die Wohnsiedlung Arcadia in Potsdam ist seit kurzem komplett verkauft / Besuch am Zaun von Deutschlands erster Gated Community

Potsdam. Die Ansage war deutlich: „Wir haben kein Interesse, Sie für ihre Berichterstattung auf das Gelände der Arcadia zu lassen.” Und für ein Interview stehe man auch nicht bereit. Damit war das Telefonat beendet. Der Hausverwalter von Deutschlands erster Gated Community hatte nichts mehr zu sagen – und brachte damit auf den Punkt, wie ernst es ihm mit dem Arcadia-Werbeslogan: „Diskretes Wohnen” ist.

45 Wohnungen und sieben Villen auf einem parkähnlichen Grundstück in Potsdams bester Lage: Der Blick geht auf die Havel, das prächtige Schloss Babelsberg, die Glienicker Brücke - und einen grauen Eisenzaun, der das 2,8 Hektar große Arcadia-Gelände vom Rest der Welt abschottet.

Seit drei Monaten sind sämtliche Immobilien in Deutschlands erster Gated Community verkauft. Über zehn Jahre dauerte es, bis sich 30 wohlhabende Käufer gefunden hatten, die hier, jenseits des öffentlichen Raums, wohnen wollen. Das Projekt Arcadia galt lange Zeit als eine gewaltige Fehlinvestition. Jetzt allerdings hält die Nachfrage nach Arcadia-Apartments mit Quadratmeterpreisen von bis zu 3500 Euro weiter an.

Deutschland ist spät dran: Gated Communities, geschlossene und bewachte Wohnanlagen für Reiche und Superreiche, haben Konjunktur. Nicht nur in den USA, wo bereits mehr als 10 Millionen Menschen in separierten Wohnsiedlungen leben, auch in Europa breiten sich Gated Communities rasend schnell aus. Besonders in osteuropäischen Metropolen wie Warschau, Kiew oder Moskau übersteigt die Nachfrage bei weitem das Angebot. Aber auch in Frankreich, Spanien oder England lassen sich immer mehr Menschen von einem Leben hinter Gittern begeistern.

Am Rand des Eisenzauns, nur einen Steinwurf von der Havel entfernt, hat es sich eine Entenfamilie auf der warmen Wiese gemütlich gemacht. Ein laues Lüftchen weht durch die Gitterstäbe der Wohnanlage. Dahinter, auf einem Balkon der im preußischen Stil gebauten Arcadia-Häuser, sitzt ein älterer Mann und blättert in einem Buch.

„Wenn sie den Zaun berühren, kommt die Meldung sofort hier rüber”, erklärt Hartmut Wartenberg in einer Werbedokumentation über die Villensiedlung. Wartenberg ist einer der drei „Doormen” - auf gut Deutsch: Pförtner – die Tag und Nacht für die Sicherheit der Arcadia-Bewohner sorgen. Sein Arbeitsplatz ist die Villa Portale, ein blassrosa gestrichenes Torhaus an der Nordseite des Geländes. Hier überwacht er die Bilder der

Videokameras und das Tor an der Zufahrt.

Sämtliche Besucher der Arcadia müssen sich zunächst anmelden, bevor ihnen Einlass

gewährt wird. Bewohnerin Renate Belle schätzt die Rundum-Überwachung: „Ich habe mich hier ganz schnell zu Hause gefühlt und ich fühle mich sicher. Wenn ich Gäste

erwarte, dann sage ich dem Doorman vorher Bescheid. Das klappt einwandfrei.”

Ob es allein das Sicherheitsbedürfnis ist, dass die Bewohner der Arcadia Zuflucht hinter

dem grauen Eisenzaun suchen lässt, darf bezweifelt werden. Abgesehen von der Frage, ob die kriminelle Bedrohung im beschaulichen Potsdam überhaupt so hoch ist, dass wohlhabende Menschen sich und ihr Eigentum durch einen Sicherheitsdienst schützen müssen, gibt es weitere Annehmlichkeiten, die das Leben in Deutschlands erster Gated Community attraktiv machen: den Concierge-Service.

Der „transatlantischen Elite des deutschsprachigen Raums” (so formulieren die Arcadia-Vermarkter ihre Zielgruppe) werden all die banalen Alltagspflichten abgenommen, die das luxuriöse Wohngefühl trüben könnten.

„Umdientes Wohnen” ist das Schlagwort, unter dem sich von der Müllentsorgung bis zur Gartenpflege ein Service-Angebot offenbart, das mit zusätzlichen vier Euro pro Quadratmeter als Nebenkosten zu Buche schlägt. Arcadia- Bewohner Maik Laubin sagt:

„Meine größte Dienstleistung, die ich in Anspruch nehme, ist, dass meine Post wirklich immer akkurat, wenn ich zum Tor hineinfahre, mir zum Autofenster hereingereicht wird,

was ich ganz toll finde.” Es lebt sich nicht nur sicher, sondern auch bequem hinter dem

Eisenzaun...

Alexander Kruse / Westfalenpost, 6. August 2008

 

Corinna Wichmann - Regisseurin

Persönliche Daten

1970 geboren in Warendorf, Westfalen

Als freie Autorin, Regisseurin, Kamerafrau

2008/2009 Drehbuch, Regie "AUF DER SICHEREN SEITE "

Dokumentarfilm ca. 80 Min.,

Co-Regie Lukas Schmid

Produktion: TagTraum Filmproduktion Köln

Redaktion Kathrin Brinkmann, arte/ZDF

 

2008 Buch, Regie "SCHLAG.FERTIG"

Dokumentarfilm 45min

Co-Regie Erik Winker

Produktion: Lichtblick Filmproduktion Köln

Langzeitbeobachtung über gewalttätige jugendliche Straftäter und

ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft

Redaktion: Enno Hungerland, WDR Menschen Hautnah

Ausstrahlung 12.3.2009

 

2006 Recherche für "Living History Format "

Bräuteschule, arte/SWR, Lichtblick Filmproduktion Köln

Ausstrahlung Dezember 06 / Januar 07 ARD

 

2005 Regie "Sofageflüster"

20teilige Miniserie à 5 Min.

Paare erzählen ihre Liebesgeschichten, ARD/WDR

Ausstrahlung im Vorabendprogramm der ARD,

Produktion: COIN Film

 

2003/2004 Kamera, Schnitt, Co-Regie "Marie Langer. Roman der Erinnerungen"

Dokumentarfilm 55 Min.

Co-Regie Lester Y. Cano Alvarez

Dreharbeiten in Mexiko und Argentinien

in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule für Medien Köln, Jeanine Meerapfel,

Dezember 2004 Lichtblick Kino Berlin

 

2001/2002 Buch, Regie, 2.Kamera "Die Stimme. Eine Reise"

Dokumentarfilm/Essay 55 Min.

Diplom an der Kunsthochschule für Medien Köln

Ausstrahlung Dezember 2002 3sat/ZDF

 

1999/2000 Buch, Regie, Kamera "Villa Bunterhund"

Dokumentarfilm 45 Min.

Projektarbeit Kunsthochschule für Medien Köln

Ausstrahlung 2000 Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg

 

1997/1998 Co-Regie und Schnitt "Drei Runden"

Dokumentarfilm 17 Min.

Co-Regie Sabine König

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Film und

Fernsehen Konrad Wolf, Potsdam

Ausstrahlung "Der Dokumentarische Blick", NDR

Akademische Tätigkeit

seit April 2007 künstlerische wissenschaftliche Mitarbeit,

Kunsthochschule für Medien Köln,

Bereich Dokumentarfilm/ Filmproduktion

Als freie Fotografin

2006/2007 PassPicture

Kurator Alex Moh, Malaysia

2000-2007 Die Welt als Ganzes

internationale Wanderausstellung des ifa-Instituts für Auslandsbeziehungen, in Zusammenarbeit mit dem Goethe

Institut. Katalog im Hatje Cantz Verlag

1997-1999 Contemporary German Photography

Wanderausstellung Köln, Dresden, Berlin, München

Katalog im Taschen Verlag

Stipendium

2003 Chargesheimer Stipendium der Stadt Köln

Studium

1999-2002 Postgraduiertenstudium Kunsthochschule für Medien Köln, Fachbereich Fernsehen/Film, Diplom in audiovisuellen Medien

1990-1996 Foto/Film Design, Fachhochschule Bielefeld bei Jürgen Heinemann und Gottfried Jäger, Diplom Designerin

Lukas Schmid – Regisseur und Kameramann

Vita

1.2.1977 Geboren in Baden, Schweiz

1996 Abitur der neuen Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) an der Kantonsschule Wettingen

1996 Kameramann und Cutter bei TMT-Productions (für TeleM1, TeleBern, TeleTell und SFDRS)

1998 Eintritt in die Filmakademie Baden-Württemberg Studienrichtung Dokumentarfilm

2003 Diplom Regie Dokumentarfilm

seit 2003 Freier Regisseur, Kameramann und Cutter für Kino, arte, 3Sat, SWR, SFDRS, WDR etc. in Berlin und Zürich

Filme und Auszeichnungen (Auswahl)

2008 Regie, Kamera „Auf der sicheren Seite“ (doc) 90min.

in Produktion, für „TAG/TRAUM Filmproduktion“ Köln

Kino (im Verleih von Real Fiction), 2009

arte, 2009

 

2006/07 Regie, Kamera, Schnitt „Polit Appeal“ (doc) 90min

für „Carpe Diem Filmproduktion“ Saarbrücken

ZDF Infokanal, 2008

Deutsche Welle, 2008

2006 Kamera „Villa Aurora“ (doc) 30min

für „Philipp Fleischmann Filmproduktion“ Berlin

WDR, 2008

 

2006 Kamera „Jesus liebt dich“ (doc) 90min

für „Oval Filmemacher“ Berlin

„Perspektive Deutsches Kino“, Berlinale 2008

official selection „hotdocs“, Toronto 2008

arte, 2008

 

2006 Regie, Kamera, Schnitt „Dr.Zobin“ (doc) 30min

für „RealFilm“ Zürich

SFDRS, 2006

 

2006 Regie, Kamera „1%“ (doc) 58min

für „Knudsen & Streuber Filmproduktion“ Berlin

„Visions du Réel“, Nyon 2006

Int. competition „Docudays“, Beirut 2006

„Solothurner Filmtage“ 2007

Beste Regie „Cronograf“, Republic of Moldowa 2007

Int. competition „Ecofilms Festival“, Rhodos 2007

„Int. Panorama of Independent Filmmakers“, Patras 2007

 

2005 Kamera „Entschädigt“ (doc) 90min

für „d.i.e Film“ Hamburg

Kino, 2008

3sat, 2008

 

2005 Regie, Kamera, Schnitt „Abseits“ (doc) 60min

für „RealFilm“, Zürich

SFDRS, 2005

„Solothurner Filmtage“, 2006

3sat, 2008

 

2004 Regie, Kamera „Das Internat Schloss Salem“ (doc, Serie) 5x26min

für „Florian Fickl Filmproduktion“ Stuttgart

arte, 2004

SWR, 2005

 

2003 Kamera „Das Kanzleramt“ (doc, Serie) 5x26min

für „Odysseefilm Thomas Schadt“ Berlin

arte, 2003

SWR, 2004

 

2003 Regie, Kamera „Intimitaeten“ (doc) 70min

Filmakademie Baden-Württemberg, Tom Streuber

„First Steps Award“ Bester Diplom-Dokumentarfilm

der deutschsprachigen Filmhochschulen, 2003

„XVIII Pärnu International Documentary

and Anthropology Film“, Estonia 2004

Kino (im Verleih der „Edition Salzgeber“), 2004

Pride-TV, Großbritannien 2007

 

2002 Regie, Kamera „Die II. Phase“ (doc) 90min

Filmakademie Baden-Württemberg, Tom Streuber

„Vendura Filmpreis“, Stuttgart 2002

Int. competition „Cinéma du Réel“, Paris, 2003

Nachwuchspreis „la bourse Pierre et Yolanda Perrault“

Int. competition „Chicago International Doc. Festival“, 2004

Int. competition „Cronograf“, Republic of Moldova 2005

SFDRS, 2005

Int. competition „Big Sky Documentary Film Festival“, Montana 2006

Canal 6, Mexiko 2007

ZDF Dokukanal, 2007

 

2001 Regie „Wittmeyers an der Côte d’Azur“ (exp.) 20min

Filmakademie Baden-Württemberg

Bester Film im Wettbewerb, Filmfestival Spiez 2002

 

2000 Regie „Zweisam“ (fic) 20min

Filmakademie Baden-Württemberg

 

1999 Regie, Kamera, Schnitt „Die 6.Kammer“ (docfic) 30min

Filmakademie Baden-Württemberg

 

1998 Regie „Freakshow“ (doc) 20min

Filmakademie Baden-Württemberg

3. Platz am Jugendfilmfestival Nürnberg, 1999

div. Festivals

 

1998 Kamera und Schnitt „Vom Reifenhändler zum Boxweltmeister“ (doc) 20min

Medienpreis Aargau/Solothurn 1998

 

1997 Regie, Kamera „Tabula Rasa“ (fic) 20min

Publikumspreis Schweizer Jungendfilmtage, 1997