Aktuell   Repertoire   DVD   Pressematerial   Kontakt / Impressum   YouTube 
 

[ >> PresseMaterial ]

 

Allein die Wüste
D 2011 - 85 Min

Kamera / Ton / Schnitt
Dietrich Schubert

Postproduktion
Stefan Schuster

Mischung
Alexander Weuffen

Hergestellt von Filmproduktion Dietrich Schubert

Mit Unterstützung der Filmstiftung NRW


Allein die Wüste

Ein Film von Dietrich Schubert

Kinostart: 19. Juli 2012


Trailer

Stadt  Kino  Termin  Info     
Berlin  fsk Kino  ab 19.07.2012       
Bonn  Filmbühne  ab 27.09.2012       
Düsseldorf  Filmmuseum  20.-23.07.2012       
Frankfurt  Mal Seh'n  ab 19.07.2012       
Frankfurt  Orfeo's Erben  ab 04.08.2012       
Freiburg  Harmonie  ab 09.08.2012       
Heidelberg  Karlstor  ab 20.09.2012       
Hillesheim  Eifel-Filmbühne  ab 20.07.2012  Dietrich Schubert zu Gast am 20.07.2012     
Köln  Filmpalette  ab 19.07.2012       
Köln  Filmpalette  am 08.07.2012  NRW-Premiere     
Köln  Off Broadway  am 27.11.2012       
Konstanz  Scala  am 23.08.2012       
München  Werkstatt Kino  ab 19.07.2012       
Saarbrücken  Filmhaus  ab 19.07.2012       
Stuttgart  Delphi  ab 19.07.2012       
Wermelskirchen  Film-Eck  am 24.10.2012            

 

Kurztext


25. September 2010. Der Filmemacher Dietrich Schubert baut sein Zelt in der Nähe von Zagora auf, mitten in der Wüste von Marokko. Er hat seinen Geländewagen mit neunzig 1,5 Literflaschen Mineralwasser, 80 Litern Brauchwasser in Kanistern und Verpflegung für rund 2 Monate beladen. Der Beginn eines ungewöhnlichen Selbstexperiments: Wie lange wird er es alleine in der Wüste aushalten? Was wird an diesem abgeschiedenen Ort passieren?

Wie in einem filmischen Tagebuch hält Schubert seine Erfahrungen und Beobachtungen fest. Eine herausfordernde Reise in die Wüste Marokkos und zu sich selbst.

 

SYNOPSIS


In den vergangenen zwei Jahrzehnten bin ich häufig mit meinem Geländewagen durch die unterschiedlichsten Wüstenlandschaften Nordafrikas gefahren. Oft waren diese Reisen mit Dreharbeiten verbunden (Reise ins Tibesti - Auf den Spuren des Afrikaforschers Gustav Nachtigal, Spuren in der Sahara – Die Abenteurerin Alexandrine Tinne, Die Seele aber wird allein in der Wüste gewaschen – Eine Reise in den Süden Tunesiens).
Schon vor einigen Jahren entstand auf einer dieser Wüstenreisen die Idee, einmal für längere Zeit an einem Platz allein in der Wüste zu sein, also nicht gemeinsam mit einem Team täglich sechs bis acht Stunden im Auto von Drehort zu Drehort zu fahren.


Als ich bei einer dieser Fahrten einem Freund von meinem Vorhaben erzählte, meinte der: „Das hältst du nicht mal eine Woche aus!“

Im vergangenen Frühsommer begann ich mit den mehrere Wochen dauernden Vorbereitungen: Wie viel Trinkwasser benötigt man? Welche bei der Hitze nichtverderblichen Lebensmittel sollte ich mitnehmen? Welche Medikamente? Wie kann ich die Kameraakkus mit einem Solarpennel laden?

Ende August vorigen Jahres habe ich meinen Geländewagen mit Sandblechen, Ersatzrädern, Schaufel, Zelt, Verpflegung und anderen Ausrüstungsgegenständen belanden und bin von der Eifel in den Süden Marokkos gefahren. Die Gegend kenne ich von
früheren Reisen. In der Nähe Zagoras habe ich einen Platz gesucht, von dem ich hoffte, vor neugierigen Besuchern sicher sein zu können.


Zagora, das Tor zur Wüste. Früher brauchten die Karawanen von hier bis zum sagenumwobenen Timbouctou 52 Tage.

Mein Geländewagen war mit neunzig 1,5 Literflaschen Mineralwasser, 80 Litern Brauchwasser in Kanistern und Verpflegung für rund 2 Monate beladen.

Ich bin von der Straße auf eine wenig befahrene Piste abgebogen und dann irgendwann quer ins Gelände gefahren. Am 25. September hatte ich endlich eine passende Stelle gefunden. Neben einer Akazie mit Blick auf die Bergkette habe ich mein Zelt aufgebaut.

Damit begann das Experiment.
Wie lange werde ich die Einsamkeit ertragen?
Wie lange werde ich es mit mir aushalten?

Dietrich Schubert

 

BIO-/FILMOGRAFIE DES REGISSEURS


Geboren in Görlitz. Aufgewachsen im Allgäu und Rheinland. Zwei Jahre zur See gefahren.
Fotografenlehre. Kamera- und Regieassistenz. Seit 1968 freier Filmemacher.
Eigene Filmproduktion. Über 70 Filme für Fernsehen und Kino. Lebt in Kronenburg/Eifel.

  • 1981 Adolf-Grimme-Preis für „Steck lieber mal was ein“
  • 1981 Preis der deutschen Filmkritik
  • 1985 1. Preis beim Wettbewerb der TV-Regionalprogramme (Kategorie: lange Filme) für „Mögen die Eichen nach uns wachsen“
    1991 Filmpreis des Landes Rheinland-Pfalz für „Nicht verzeichnete  Fluchtbewegungen oder Wie die Juden in der Eifel in die Freiheit kamen“
  • 2008 Horst-Konejung-Preis

Teilnahme an vielen nationalen und internationalen Festivals.

 

 

FILME (Auswahl)

  • SOLDAT Kurzfilm, 1966
  • DEMONSTRANTENSELBSTSCHUTZ Kurzfilm, 7 Min., 1968
  • WIR SIND STÄRKER GEWORDEN Dokumentarfilm, 33 Min., 1968
  • BERTOLUCCI/TAVIANI/BENE Porträtreihe italienischer Regisseure, 3 x 30 Min., 1970
  • LIEDER GEGEN RECHTS Dokumentarfilm, 45 Min., 1973
  • WARUM DIE MEHRHEIT SCHWEIGT Dokumentarfilm, 30 Min., 1973
  • JUGEND AUF DEM LAND Dokumentarfilm, 30 Min., 1974
  • DIE ZEIT IST FÜR DIE LIEDER UND GEGEN DIE PANZER
  • Dokumentarfilm zus. M. K. Salge, Kinofassung 90 Min., TV-Fassung 60 Min., 1974
  • BRUDER LUCAS Dokumentarfilm, 30 Min., 1975
  • MALTESERHOF, Dokumentarfilm, 30 Min., 1975
  • KOMMUNIKATION AM ARBEITSPLATZ, Dokumentarfilm, 30 Min., 1975
  • WIDERSTAND UND VERFOLGUNG IN KÖLN 1933-1945
    Dokumentarfilm, 95 Min., 1976
  • BISHER HABEN WIR JA IMMER NUR GEARBEITET Dokumentarfilm, 86 Min., 1976
  • KLATSCH UND GERÜCHT Kurzspielfilm, 30 Min., 1976
  • MEIN VATER WAR BERGMANN (FBW-Prädikat: Wertvoll)
    Dokumentarfilm, 45 Min., 1978
  • DAS IST DES ARBEITSMANNES LOS (FBW-Prädikat: Besonders wertvoll)
    Dokumentarfilm, 82 Min., 1979
  • DA HAB ICH JA NOCH GLÜCK GEHABT Dokumentarfilm, 79 Min., 1979
  • EIN FILM ÜBER DEN DICHTER WERDENDEN NEBEL IM DEUTSCHEN WINTERWALD Kurzfilm, 17 Min., 1980
  • STECK LIEBER MAL WAS EIN Dokumentarfilm, 90 Min., 1980
  • NACHFORSCHUNGEN ÜBER DIE EDELWEIßPIRATEN
  • Dokumentarfilm, 90 Min., 1980
  • KRONENBURG, DAS STIRBT JA DOCH GANZ AUS Dokumentarfilm, 45 Min., 1980
  • 365 TAGE IM JAHR (FBW-Prädikat: Besonders wertvoll) Dokumentarfilm, 45 Min., 1980
    ES GEHT UM MEHR ALS NUR UMS ÜBERLEBEN Kurzfilm, 12 Min., 1981
  • SO WIE UNS GEHT ES TAUSEND ANDEREN Dokumentarfilm, 45 Minuten, 1981
  • ZIEMLICH WEIT WEG (FBW-Prädikat: Besonders wertvoll) Spielfilm, 91 Min., 1982
  • BLUMENTHAL, VOM EISEN IN DER EIFEL Dokumentarfilm, 30 Min., 1983
  • AM SCHIFFSHEBEWERK Dokumentarfilm, 30 Min., 1983
  • NIEDER MIT DEN DEUTSCHEN Spielfilm, 90 Minuten, 1984
  • HANEK, WENN ICH EINMAL STERBEN MUSS Dokumentarfilm, 30 Min., 1984
  • MÖGEN DIE EICHEN NACH UNS WACHSEN
    (nach einer Erzählung des türkischen Schriftstellers Fakir Baykurt)  30 Min., 1985
  • CASINO LOHBERG Dokumentarfilm, 45 Min., 1987
    EIN TREFFLICH RAUH LAND Dokumentarfilm, 87 Min., 1987
  • DAS DAMPFROSS KOMMT Dokumentarfilm, 45 u. 30 Min., 1988
  • STELLENWEISE BEHINDERUNGEN Dokumentarfilm, 45 Min., 1988
  • KRIEGSJAHRE IN DER EIFEL Dokumentarfilm 151 Min. u. 6 x 30 Min., 1989
  • NICHT VERZEICHNETE FLUCHTBEWEGUNGEN oder WIE DIE JUDEN IN DER WEST-EIFEL IN DIE FREIHEIT KAMEN Dokumentarfilm, 95 Min., 1990
  • EIN BLINDES PFERD DARF MAN NICHT BELÜGEN  Dokumentarfilm, 85 Min., 1992
  • NACHKRIEGSJAHRE IN DER EIFEL Dokumentarfilm, 85 Min. u. 3 x 30 Min., 1992
  • VERZEIHEN JA, VERGESSEN NIE / Die deutschsprachige Minderheit in Belgien
    Dokumentarfilm, 90 u. 3 x 30 Min., 1994
  • SONST ERBLINDET DIE SEELE Dokumentarfilm, 45 Min., 1994
  • GERHARD ROHLFS, AFRIKAFORSCHER Dokumentarfilm, 15 Min., 1995
  • WIR SIND STERNENSTAUB Dokumentarfilm, 79 Min., 1996
  • UNTERWEGS ALS SICHERER ORT (FBW-Prädikat: Besonders wertvoll)
    Dokumentarfilm, 92 Min., 1997
  • REISE INS TIBESTI Dokumentarfilm, 43 Min., 1998
    IN DEUTSCHLAND UNERWÜNSCHT:HERMANN GRÄBE
    Dokumentarfilm, 91 Min., 2000
  • MATHI SCHENKS LETZTE REISE NACH POLEN
    Dokumentarfilm 80 Min. u. 60 Min., 2002
  • SPUREN IN DER SAHARA / Die Abenteurerin Alexandrine Tinne
    Dokumentarfilm, 84 Min., 2005
  • ERINNERUNG AN WOLLSEIFEN Dokumentarfilm 53 Min., 2006
  • DIE SEELE ABER WIRD ALLEIN IN DER WÜSTE GEWASCHEN
    Dokumentarfilm, 83 Min., 2007
  • DER MALER OTTO PANKOK IN DER EIFEL 1942-1946
    Dokumentarfilm, 60 Min., 2008
  • IN JEDEM AKT DES SEHENS LIEGT DIE ERWARTUNG VON SINN
    Dokumentarfilm, 72 Min., 2010
  • ALLEIN DIE WÜSTE
    Dokumentarfilm, 85 Min., 2011